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Tuberkulose: Gesundheitsämter brauchen mehr Personal

Freitag, 22. März 2019

/dpa

Hannover – Die Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) hat im Kampf gegen Tuberkulose mehr Personal für Gesundheitsämter gefordert. Die hohen Erkrankungsraten müssten nicht der Fall sein – angesichts der zur Verfügung stehenden potenten Verfahren zur Diagnose und Therapie, sagte ÄKN-Präsidentin Martina Wenker anlässlich des Welttuberkulosetags am 24. März.

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Demnach wurden 2018 in Niedersachsen 410 neue Tuberkulosefälle und damit wesentlich mehr als im Vorjahr registriert. 2017 hatte es nur 348 neue Ausbrüche der bakteriellen Infektionskrankheit gegeben. Wenker zufolge haben die Gesundheitsämter einen maßgeb­lichen Einfluss bei der Eindämmung der Krankheit. Zu ihrer Aufgabe gehört es, im Umfeld von Patienten weitere erkrankte oder infizierte Personen zu identifizieren und damit die Ausbreitung der meist als Lungentuberkulose auftretenden Krankheit zu verhindern.

Gesundheitsämter müssen personell besser ausgestattet werden

„Die stark unterbesetzten Gesundheitsämter müssen daher dringend personell besser ausgestattet werden“, forderte Wenker. Denn nur so sei das Ziel der Weltgesundheits­organisation (WHO) zu erreichen, die Tuberkulose bis zum Jahr 2050 zu eliminieren. Allein die eingehende Aufklärung etwa durch Ärzte des Gesundheitsamtes ermögliche es potenziell infizierten Menschen, die im Anfangsstadium der Erkrankung zunächst auftretenden unspezifischen Symptome wie einen lang anhaltenden Husten, Gewichtsabnahme, Müdigkeit und Nachtschweiß mit der Krankheit in Verbindung zu bringen. © hil/sb/aerzteblatt.de

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astridschulze@massai.dk
am Samstag, 23. März 2019, 13:40

Man wuenscht mehr Aerzte im oeffentlichen Gesundheitswesen ??

Ist das denn wirklich so ??? ich sehe kaum vakanten Stellen - vielleicht kann das Aerzteblatt zur Sichtbarkeit beitragen - extra Seite oder so, aufgeteilt nach Laendern. Ich habe mich nach 25 Jahren (Paediatrie, Neuropaediatrie, Epileptologie, Erwachsenenneurologie, Kinderpsychiatrie, Dermatologie mit STD, Innere, klin.Genetik mit Counselling, Dipl.nternational Health/Tropenmedizin, Epidemiologie), fliessend Engisch und Daenisch, Grundkenntisse Arabisch+Franzoesisch, Publikationen) in einer kleineren Stadt in S-H als Kinder-Jugendaerztin auf eine 100% Stelle beworben. Werde zum Interview eingeladen und bekomme nach 30 min zu wissen, dass ich nicht dazupassen wuerde. Die Stelle wird nach Versendung der Ablehnung 4 Wochen spaeter als 75% Vakanz annonziert. Also nicht die Stelle, auf die ich mich beworben habe.
Bei der Bewerbung in einer anderen etwas groesseren Stadt auch in S-H vor 2 Jahren: keine Antwort auf mein Schreiben, rufe also an, 5 mal: dreimal wird das Telefon in der Annonce steht zu allgemeinen Oeffnungszeiten nicht abgenommen. Rufe das Rathaus an: die Nummer in der Annonce sei falsch, werde durchgestellt, teile mit, dass ich gern mit XYZ sprechen ueber die Vakanz sprechen moechte, hinterlasse meine Mobilnummer. Keine Antwort weder per Telefon noch schriftlich. Na, in der Zeit teilen sich natuerlich die Tuberkelbakterien.
Mein Versuch vor 4 Jahren man moechte 2 kinder/jugendaerztliche 50% Stellen besetzen in Bremen. Eine der Stellen ist fuer die Arbeit mit Fluechtlingskinder/jugendliche. Ich fandt mich geeigne weil ich mehrere Jahre im Golf mit ua Kollegen und fuer Kinder und Familien aus dem Mittleren Osten, Pakistan, Indien gearbeitet habe, mit Fokus auf chronische und neurologischen Erkrankungen. Nahm als an, diese Erfahrung, kan in Bremen nuetzen und meine arabischen Sprachkenntnisse sind von Vorteil. In Bremen konte man nicht aus 2x50% eine 100% Stelle machen. Das Argument: die sogenannte 'Kernarbeitszeit' sei zu besetzen (befraut?). 'O' habe ich gesagt:. In der Annonce steht nichts darueber und auch nicht dass das ja dann praktish bedeutet, dass die Stelle Aerztinnen mit Versorgung von zuhause vorbehalten ist. Die Konsequenz: ich arbeite weiter 100% ausserhalb von Deutschland an oeffentlichen Einrichtungen. Das Gejammer es mangle an Kandidaten fuer unbesetzte Stellen im oeffentlichen Gesundheitswesen scheint mit dem Auftrag Personalkosten zu sparen zu kollidieren.

LNS

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