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Verkauf der AXA-Pensionskasse ändert nichts an betrieblicher Altersvorsorge für MFA

Montag, 25. März 2019

/marcus_hofmann, stock.adobe.com

Köln – Der Verkauf der Pro bAV Pensionskasse durch den AXA-Konzern an die Frankfur­ter Leben-Gruppe ändert nichts an den Verträgen, Konditionen und Sicherheiten der be­trieblichen Altersversorgung für Medizinische Fachangestellte (MFA). Das hat der AXA-Konzern dem Deutschen Ärzteblatt auf Anfrage mitgeteilt. Bei der Pro bAV Pensions­kasse bestehen viele betriebliche Altersversorgungen für Praxismitarbeiter.

Der AXA-Konzern hatte den Verkauf der Pro bAV Pensionskasse Anfang des Jahres bekannt gegeben. Hintergrund ist laut einem Beitrag des Handelsblattes, dass die Frankfurter Le­ben-Gruppe Altbestände von Lebensversicherern effektiver und kostengünstiger verwal­ten kann, unter anderem wegen einer darauf spezialisierten IT-Struktur.

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„Für Fragen stehen Kunden bis auf weiteres die bekannten Ansprechpartner und Kommu­nikationswege zur Verfügung“, informierte AXA. Wenn die Frankfurter Leben-Gruppe im Verlauf des Jahres die Verwaltung der Pensionskasse übernehme, werde sie Kunden rechtzeitig über neue Ansprechpartner und Kommunikationswege informieren.

AXA betonte, dass der Verkauf für Kunden kein Anlass für eine Kündigung sei, denn sämt­liche Verträge würden unverändert mit den bestehenden Garantien, Konditionen und Bedingungen fortgeführt. Deshalb bestehe auch kein Sonderkündigungsrecht. Auch für Arbeitgeber, deren Mitarbeiter eine betriebliche Altersversorgung über die Pro bAV Pen­sionskasse abgeschlossen haben, ergeben sich laut dem Versicherungskonzern in Bezug auf Haftungsfragen keine Änderungen.

AXA wies daraufhin, dass die Pro bAV Pensionskasse AG als Versicherungsunter­nehmen der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) untersteht. Die Gesellschaft werde zudem auch in Zukunft Mitglied im gesetzlichen Sicherungsfonds sein. Das Sicherungsvermögen, in dem die Kundengelder angelegt seien, werde wie bisher von einem unabhängigen Treuhänder überwacht.

„Wenn Sie als Arbeitgeber bereits einen Kollektivvertrag mit der Pro bAV Pensionskasse für Ihre Mitarbeiter abgeschlossen haben, können Sie auch neuen Mitarbeitern eine betriebliche Altersversorgung über diesen Kollektivvertrag anbieten. Dies hat die Frankfurter Leben-Gruppe vertraglich zugesichert“, erläuterte die AXA. © hil/aerzteblatt.de

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