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Ärzteschaft

In Sachsen arbeiten mehr Ärztinnen als Ärzte

Dienstag, 26. März 2019

/dpa

Dresden – In Sachsen arbeiteten Ende des vergangenen Jahres 9.449 Ärztinnen – 130 mehr als ein Jahr zuvor. Ihr Anteil an allen berufstätigen Ärzten liegt damit der Sächsi­schen Landesärzte­kammer zufolge bei 52,9 Prozent. Die Anzahl berufstätiger Ärzte erhöhte sich 2018 um 99 auf 8.417 und entspricht damit 47,1 Prozent. Von allen 17.866 berufstätigen Ärzten in Sachsen arbeiten 9.759 im stationären (plus 104) und 6.896 im ambulanten Bereich (plus 50).

„Eine steigende Anzahl von Ärzten arbeitet in Teilzeit, um Familie und Beruf besser vereinbaren zu können. Deshalb gibt es weiterhin einen Ärztebedarf trotz der steigenden Zahlen“, sagte Erik Bodendieck, Präsident der Sächsischen Lan­des­ärz­te­kam­mer. Der Freistaat biete wegen des zunehmenden medizinischen Bedarfs weiterhin sehr gute Perspektiven und Fördermaßnahmen für junge Ärzte, insbesondere für niedergelassene Fachärzte.

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In dem Bundesland arbeiteten Ende 2018 2.565 Ärzte aus dem Ausland, 1.616 im statio­nären und 295 im ambulanten Bereich. Der Anteil der ausländischen Ärzte in Sachsen betrug damit 14,4 Prozent. Bodendieck betonte, „dass viele Kliniken in Sachsen sehr froh über die Unterstützung durch ausländische Ärzte sind, da sonst manche Stationen nur eingeschränkt arbeiten könnten“.

Die ausländischen Ärzte in Sachsen kommen laut der Kammer aus 96 Nationen. Die meisten stammen aus der Tschechischen Republik (404), der Slowakei (277), aus Polen (268), Rumänien (174), der Russischen Föderation (166), Bulgarien (107), der Ukraine (120) und Ungarn (89). Die Anzahl der syrischen Ärzte habe sich in den letzten fünf Jahren von 52 auf 230 mehr als vervierfacht. © hil/aerzteblatt.de

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