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Merck legt feindliches Übernahmeangebot für Versum vor

Dienstag, 26. März 2019

/dpa

Darmstadt – Der Pharma- und Chemiekonzern Merck hat offiziell ein feindliches Über­nahmeangebot für den US-Halbleiterzulieferer Versum vorgelegt. Mit 48 Dollar je Aktie in bar entspreche die Offerte einem Unternehmenswert von 6 Milliarden Dollar (rund 5,3 Milliarden Euro), teilte Merck heute in Darmstadt mit. Gemessen am gestrigen Versum-Börsen­schlusskurs sei das ein kräftiger Aufschlag von fast 24 Prozent, betonte der Dax-Konzern. Das Angebot laufe bis 7. Juni, eine Verlängerung der Frist sei jedoch möglich. Finanzierungszusagen von Banken für den Milliarden-Deal habe man bereits eingeholt.

Mit dem Schritt steigt Merck endgültig in ein Bieterrennen um Versum ein. Die Amerika­ner hatten sich schon im Januar mit dem US-Konzern Entegris auf eine vier Milliarden Dollar schwere Fusion per Aktientausch geeinigt und das Angebot von Merck zunächst abgewiesen.

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Die Deutschen lassen aber nicht locker und schrecken auch vor einer feindlichen Über­nahme gegen den Willen des Versum-Managements nicht zurück. „Wir sind fest ent­schlossen, die Übernahme von Versum abzuschließen“, erklärte Merck abermals.

Der Konzern forderte die Versum-Aktionäre erneut dazu auf, gegen den Zusammenschluss mit Entegris zu stimmen. Ein endgültiges Statement dazu sei bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht worden. Merck will mit der Versum-Übernahme das schwächelnde Ge­schäft mit Spezialchemie stärken und stärker auf die Elektronik-Industrie ausrichten. © dpa/aerzteblatt.de

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