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Ausland

WHO bereitet sich auf Anstieg an Krankheiten in Mosambik vor

Dienstag, 26. März 2019

/dpa

Beira/Genf – Nach dem verheerenden Zyklon „Idai“ im südlichen Afrika bereitet sich die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) nach eigenen Angaben auf einen möglichen massiven Anstieg an Krankheiten vor. 900.000 Cholera-Impfungen seien daher auf dem Weg nach Mosambik.

In der stark betroffenen Stadt Beira würden drei Behandlungszentren für Cholera aufge­baut, teilte die WHO-Leiterin in Mosambik, Djamila Cabral, heute mit. Nach Katastrophen wie dieser bestehe stets ein extrem hohes Risiko an Durchfallerkrankungen. „Wir bereiten uns auch auf einen hohen Anstieg an Malaria in den kommenden Wochen vor“, sagte Cabral. 900.000 Moskito-Netze werden demnach besorgt.

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Am 15. März hatte der schwere Tropensturm weite Teile von Mosambik, Malawi und Sim­babwe verwüstet und mit heftigen Regenfällen vor allem in Mosambik weite Landstriche unter Wasser gesetzt. Rund 700 Menschen sind nach Regierungsangaben ums Leben gekommen – die tatsächliche Zahl dürfte Helfern zufolge jedoch deutlich höher liegen. Nach UN-Schätzungen sind rund drei Millionen Menschen betroffen.

„Jetzt, wo das gewaltige Ausmaß der Zerstörung deutlicher wird, steigt die Zahl der Men­schen in Not rapide, und es muss mehr getan werden“, sagte der Sprecher des Welternäh­rungsprogramms (WFP), Herve Verhoosel. Das WFP plane, 1,7 Millionen Menschen in Mosambik, 732.000 Menschen in Malawi und 270.000 Menschen in Simbabwe mit Nahrungsmitteln zu versorgen – falls sie das benötigte Geld zusammenbekämen. Dafür würden rund 172 Millionen Dollar gebraucht. © dpa/aerzteblatt.de

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