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Ausland

Afrika-Forum diskutiert über medizinische Versorgung

Mittwoch, 27. März 2019

Matshidiso Moeti, Afrika-Chefin der WHO /dpa

Praia – In Kap Verde hat gestern das zweite Afrika-Forum der Weltgesundheitsorgani­sation (WHO) begonnen. In dem nordwestafrikanischen Inselstaat sind mehr als 750 Minister, Fachleute und Vertreter der Zivilgesellschaft aus 47 Staaten Afrikas südlich der Sahara zusammengekommen. Sie diskutieren in der Hauptstadt Praia bis morgen über Verbesserun­gen in der lückenhaften Kran­ken­ver­siche­rung vieler beteiligter Staaten.

Im Juni 2017 hatte die WHO erstmals zu einem Afrika-Forum nach Ruanda eingeladen. Die UN-Behörde sei weiterhin entschlossen, die Einführung einer allgemeinen Gesund­heitsver­sor­gung auf dem Kontinent zu unterstützen, sagte Matshidiso Moeti, Afrika-Chefin der WHO, zur Eröffnung. Ziel sei die Schaffung von „stärkeren, reaktions­schnelleren“ Einrichtungen.

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Der Zugang zu Kran­ken­ver­siche­rungen ist in den meisten Staaten südlich der Sahara stark beschränkt oder gar nicht vorhanden. Zwar hatten sich Anfang der 2000-er Jahre die Staaten dieser Region dazu verpflichtet, mindestens 15 Prozent ihrer Budgets für den Bereich Gesundheit zu verwenden. Doch hielten sich nur wenige Ländern an ihre Zusage.

Etwa die Hälfte der fünf Millionen Kinder, die weltweit vor Erreichen des fünften Lebens­jahrs sterben, kommen in Afrika südlicher der Sahara ums Leben. Allerdings gibt es auch Positivbeispiele, darunter Kap Verde, wo 40 Prozent der Bevölkerung über eine Krankenver­sicherung verfügt. © afp/aerzteblatt.de

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