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Spahn hebt Bedeutung interdisziplinä­rer Teams für Versorgung Polytraumatisierter hervor

Freitag, 29. März 2019

Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) beim Besuch des Universitätsklinikums Ulm /Universitätsklinikum Ulm, Matthias Schmiedel

Berlin – Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) hat die Bedeutung interdisziplinä­rer Teams für die Versorgung von Notfallpatienten hervorgehoben. „Die Behandlung schwerer Verletzungen erfordert ein eingespieltes Experten-Team aus unterschiedlichsten medizinischen Fachrichtungen“, sagte der Minister gestern bei einem Besuch des Univer­sitätskli­ni­kums Ulm. Dies sei wichtig für eine bessere Versorgung im schweren Notfall.

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Die Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit bei der Versorgung von jähr­lich 500 Schwerverletzten im Universitätsklinikum Ulm hatte zuvor der Vorstandsvor­sitzende und Leitende Ärztliche Direktor des Klinikums, Udo Kaisers, betont. Die Be­handlung poly­traumatisierter Patienten stelle hohe Anforderungen an alle Verant­wortlichen der Versor­gungskette, vom Rettungsdienst über den Schockraum bis zur Nach­sorge, sagte er.

Der Ärztliche Direktor der Klinik für Unfall-, Hand-, Plastische und Wiederherstellungs­chirurgie, Florian Gebhard, wies auf die kurzen Wege hin, die es für Schwerverletzte in Ulm gebe. „Es dauert nur eineinhalb Minuten, bis ein Patient vom Hubschrauberlande­platz in den Schockraum gebracht und anschließend operiert wird“, sagte Gebhard. © may/EB/aerzteblatt.de

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