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Ärzteschaft

Hartmannbund kritisiert Ökonomisierung des Gesundheitssystems

Freitag, 29. März 2019

/auremar, stockadobecom

Berlin – Angesichts der zunehmenden Ökonomisierung des Gesundheitssystems hat der Hartmannbund eine Rückbesinnung auf ärztliche Kernaufgaben gefordert. Der Ärztever­band warnt davor, Zuwendung und Sorgfalt als Basis jeden ärztlichen Handelns aus dem Blick zu verlieren.

„Ärztliches Wissen und ärztliche Kunst sind vergeudete wertvolle Ressourcen, wenn wir nicht die Zeit finden, sie zum Wohle unserer Patienten einzusetzen“, kritisierte der Ver­bandsvorsitzende Klaus Reinhardt. Er plädierte dafür, die Sicherstellung notwendiger Freiräume wieder zum Maßstab allen gesetzgeberischen sowie selbstverwaltenden Handelns zu machen.

„Dazu bedarf es endlich einer strukturierten und klar zielorientierten Diskussion über Fehlanreize im Honorarsystem, den Abbau von Bürokratie, eine intelligente Patienten­steuerung und über klar definierte Grenzen der Ökonomisierung des Gesundheitssystems und des Arztberufes“, so der Verbandschef.

Die Ärzteschaft sei bereit, sich an dieser Diskussion konstruktiv zu beteiligen und auch konkrete Lösungsvorschläge vorzulegen. „Greifbare Ergebnisse einer solchen Debatte sind am Ende auch ein wichtiger Beitrag gegen den Ärztemangel und für mehr Motivation der kommenden Ärztegeneration“, zeigte sich Reinhardt überzeugt. © hil/sb/aerzteblatt.de

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