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Ärzteschaft

Teilnahme an Darmkrebs­früherkennung ausbaufähig

Freitag, 29. März 2019

/dpa

Berlin – Seit 2002 die Vorsorgekoloskopie für gesetzlich Krankenversicherte ab 55 Jahren eingeführt wurde, haben sich die Teilnahmeraten kaum verändert. Das hat das Zentral­institut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi) ermittelt.

Demnach nutzten 2011 1,6 Prozent der teilnahmeberechtigten Frauen und 1,8 Prozent der berechtigten Männer das Vorsorgeangebot. Sechs Jahre später lag die Teilnahmerate bei den Frauen bei 1,8 Prozent, bei den Männern bei 1,9 Prozent.

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Insgesamt haben zwischen 2011 und 2017 rund 6,69 Millionen gesetzlich Versicherte eine Darm­krebs­früh­erken­nung in Anspruch genommen. Dabei stieg die Zahl der jährli­chen Untersuchungszahlen bei Frauen von etwa 213.000 auf 256.000, bei Männern von ungefähr 182.000 auf 214.000.

Gleichzeitig wuchs in diesem Zeitraum die Gruppe der Anspruchsberechtigten (Frauen: 13,66 auf 14,6 Millionen, Männer: 10,34 auf 11,39 Millionen), so dass sich die jährlichen Teilnahmeraten kaum verändert haben.

Seit Einführung der Vorsorgekoloskopie ist die Zahl der Darmkrebs-Neuerkrankungen in der Altersgruppe ab 55 Jahren um 17 bis 26 Prozent zurückgegangen. © hil/sb/aerzteblatt.de

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