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Hunderte Impfungen nach Masernausbruch im US-Bundesstaat New York

Montag, 1. April 2019

/dpa

New York – Nach einem Masernausbruch im US-Bundesstaat New York haben sich in dem betroffenen Landkreis innerhalb von zwei Tagen Hunderte Menschen impfen lassen. Seit Mittwoch seien mehr als 500 Menschen zum Impfen gekommen, sagte Verwaltungschef Ed Day aus dem Landkreis Rockland im Fernsehsender CNBC.

Rockland County hatte den Notstand ausgerufen, nachdem dort Dutzende Masernfälle registriert wurden. Nicht geimpfte Kinder und Jugendlich dürfen sich seither nicht an öffentlichen Plätzen aufhalten oder zur Schule gehen. Ziel ist es laut Verwaltungschef Day, dass mindestens 93 Prozent der Bevölkerung geimpft sind.

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Die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) hatte die Ablehnung von Impfungen kürzlich zu einer der zehn größten globalen Gesundheitsbedrohungen erklärt, weil vor allem die medizinisch mögliche Ausrottung der Masern durch die in den Industrieländern verbrei­tete Verweigerung von Impfungen verhindert werde.

In vielen reichen Industriestaaten breitet sich eine Anti-Impf-Bewegung aus. Die Entwick­lung droht die Erfolge im Kampf für die Ausrottung der Masern zunichte zu machen. Die Bundesregierung prüft derzeit, ob eine Impfpflicht für Kinder gegen Masern eingeführt werden soll. © afp/aerzteblatt.de

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