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Hebammen schicken 14.000 Postkarten an Spahn

Montag, 1. April 2019

/alice, stockadobecom

Berlin – Hebammen in Deutschland protestieren gegen Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU). „Wir haben desaströse Zustände im Gesundheitswesen. Die Hebammen in den Kliniken machen jede Woche Überstunden. Ich muss jede Woche Schwangere ab­lehnen", sagte Katharina Kerlen-Petri der Bild am Sonntag.

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Die 53-Jährige ist Mitinitiatorin des im November gestarteten Protests. Auf der Seite Lieberjens.de wird dazu aufgefordert, Spahn eine Postkarte zu schicken. Bisher seien 14.000 Karten ans Ge­sund­heits­mi­nis­terium gegangen.

Hebammen könnten nicht streiken, weil die werdenden Mütter auf die Betreuung ange­wiesen seien, sagte Kerlen-Petri. Daher sei die Idee der Internetseite entstanden. Die Postkarten können dort aus Sicht einer Hebamme oder einer werdenden Mutter formu­liert und versandt werden. © kna/aerzteblatt.de

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