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Ärzteschaft

Videosprechstunde für alle Indikationen geöffnet

Freitag, 5. April 2019

/dpa

Berlin – Videosprech­stun­den sind jetzt für alle Indikationen und nicht mehr nur ausschließ­lich zum Zweck der Verlaufskontrolle bei definierten Krankheitsbil­dern und Indikationsbe­reichen möglich. Darauf haben sich Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und GKV-Spitzenverband im Bewertungsausschuss verständigt, wie die KBV mitteilte.

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Damit können jetzt auch psychologische Psychotherapeuten die Video­sprech­stunde abrechnen. Die Video­sprechstunde wurde darüber hinaus für Pflegefallkonferenzen zwischen dem Arzt oder Psychotherapeuten und der Pflegekraft angepasst, bei der kein Patient einbezogen ist. Videosprechstunden zwischen Vertragsärzten beziehungsweise Vertragspsychothera­peuten und Pflegebedürftigen, eventuell unterstützt durch Bezugspersonen, können weiterhin auf Basis der bestehenden Regelungen im EBM erfolgen.

KBV und Krankenkassen wollen bis Ende September festlegen, welche weiteren Maßnah­men notwendig sind, um Videosprechstunden zusätzlich zu födern. Der Bewertungs­aus­schuss soll unter anderem den Vorschlag der KBV prüfen, ob und wie für die Abrechnung der Video­sprechstunde eine der Versicherten-, Grund- und Konsiliarpauschalen analoge Vergü­tungssystematik aufgenommen werden kann. © may/EB/aerzteblatt.de

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