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Kinderhospizverband mahnt Ausbau der Palliativversorgung an

Montag, 8. April 2019

Photographeeeu, stock.adobe.com

Berlin – Der Bundesverband Kinderhospiz hat die aktuelle Versorgungslage in der Pallia­tivversorgung von Kindern und Jugendlichen bemängelt und sich für einen deutlichen Ausbau ausgesprochen. Weltweit gebe es mehr als 21 Millionen Kinder mit lebensverkür­zenden Erkrankungen. Aber vor allem in den ärmeren Regionen der Welt müssten schwer­kranke Kinder und ihre Familien oft völlig ohne Unterstützung auskommen.

„Ich bin zutiefst schockiert, dass es immer noch viele Kinder gibt, die sogar ohne Schmerzmittel den schweren Weg dem Tod entgegen gehen müssen“, sagte Sabine Kraft, Geschäftsführerin des deutschen Bundesverbands Kinderhospiz und Vorsitzende des internationalen Netzwerkes für die Palliativversorgung von Kindern ICPCN, in Berlin. Es sei dringend nötig, weltweit verbindliche Standards festzulegen, die schwerkranken Kin­dern und ihren Familien eine medizinisch angemessene und psychologisch unterstützen­de Behandlung gewährleisten.

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Die Welt­gesund­heits­organi­sation WHO erinnert gestern mit dem Weltgesundheitstag an ihre Gründung 1948. Wie im vergangenen Jahr steht der 7. April 2019 unter dem Thema „Universal Health Coverage"“und macht auf die Bedeutung einer flächendeckenden Ge­sundheitsversorgung aufmerksam.

„Nach der Definition der WHO hat jedes Kind ein Recht auf angemessene Palliativversor­gung, was bedeutet, das Kind und seine Familie erhalten Unterstützung im medizini­schen, pflegerischen psychosozialen und seelsorgerlichen Bereich“, erklärte Kraft weiter. Einem Bericht von WHO und Weltbank zufolge habe aber mehr als die Hälfte der Weltbe­völkerung keinen ausreichenden Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen. © kna/aerzteblatt.de

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