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Politik

Merkel: Digitalisierung kann Gesundheits­versorgung verbessern

Montag, 8. April 2019

Angela Merkel im Podcast /Screenshot, DÄ

Berlin – Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht in der Digitalisierung große Chan­cen, die Gesundheitsversorgung zu verbessern, gerade in ländlichen Räumen. Digitale Sprechstunden, digitale Terminvergaben oder die Telemedizin könnten „Möglichkeiten sein, die Menschen in den ländlichen Gebieten zu unterstützen“, sagte sie vorgestern in ihrem aktuellen Podcast mit Blick auf den gestrigen Weltgesundheitstag der Vereinten Nationen.

An diesem Aktionstag gehe es um eine flächendeckende Gesundheitsversorgung auf der ganzen Welt, so Merkel. Deutschland habe eines der weltweit besten Gesundheitssys­te­me. Dennoch gebe es aber auch hier noch viel zu tun.

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Die Kanzlerin nannte zwei Beispiele, wie die Politik auf Versorgungsschwierigkeiten in ländlichen Räumen reagiere: Zum einen würden die Vergütungen für Landärzte verbess­ert. Zum anderen würden zehn Prozent der Studienplätze für Medizin für angehende Hausärzte reserviert, die sich verpflichten, in unterversorgten Gebieten zu arbeiten.

Auch dem Personal in Gesundheitseinrichtungen solle die Digitalisierung helfen, betonte Merkel weiter: „Heute gibt es eine Vielzahl von bürokratischen Verpflichtungen, die damit sehr vereinfacht werden könnten.“

Von besonderer Bedeutung sei die Digitalisierung – insbesondere die künstliche Intelli­genz – für die Erforschung neuer Krankheiten und Behandlungsmethoden. Entscheidend sei dabei immer: „Wir wollen, dass die Digitalisierung den Menschen und damit den Patienten dient.“ © kna/aerzteblatt.de

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Avatar #731782
astridschulze@massai.dk
am Dienstag, 9. April 2019, 01:28

elektronische Krankenakte

Kommen Sie gerne fuer 3 Tag nach Seeland/Daenemark und 'famulieren' Sie, um die elektronsche Krankenakte kennenzuleneren - EPIC heisst das Monstrum. Bevor Sie in die Falle laufen. Wir brauchen jetzt 4 mal soviel Zeit - nicht bezahlt natuerlich, denn man koenne ja schneller arbeiten. Wir sitzen am Computer und schreiben - 10 Finger system muss man draufhaben, sonst schafft man garnichts. Jedes Rezept braucht circa 25 Klicks - es dauert circa 2 Stunden/Tag um die Laboranalysen und Anfragen durchzusehen und zu kommentieren. Die kuenstliche Intelligenz 'zwingt' einem einen Kommentar zu schreiben auch wenn der Patient am naechsten Tag in die Ambulanz kommt. Ueberstunden sind Privatproblem - man koenne ja schneller arbeiten. Wir mit 50+ warten auf einen Anstieg von tiefen Venenthrombosen - wir sitzen 3/4 der Arbeitszeit immobilisiert am Schirm. Arbeitsmaessig natuerlich voellig unmoeglich. Aus Geldmangel, denn wir sind langsam geworden, wurden 22 Oberaerzte gefeuert - und weil man die elektronsiche Krankenakte verbessern moechte, hat man 170 IT Ingenieure aus dem In- und Ausland angeheuert. Viel Vergnuegen im Arztberuf mit Elektr Akte.
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