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Ärzteschaft

Neue Notfallpraxis in Hamburg

Dienstag, 9. April 2019

/dpa

Hamburg/Bad Segeberg – Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Hamburg hat ihre vierte Notfallpraxis eröffnet. Sie befindet sich am Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift. Die Ärzte dort übernehmen außerhalb der regulären Praxisöffnungszeiten die ambulante haus­ärzt­liche Behandlung von Patienten.

„Diese Praxis ist die vierte Notfallpraxis der KV Hamburg und damit ein weiterer Meilen­stein beim Ausbau unseres vertragsärztlichen Bereitschaftsdienstes – des `Arztrufs Ham­burg´“, sagte Caroline Roos, die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der KV in der Han­sestadt.

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Am selben Ort hatte bislang die KV Schleswig-Holstein (KVSH) ein Praxis betrieben. Die Vor­stands­vorsitzende der KVSH, Monika Schliffke, betonte die länderüber­greifende gute Zusammenarbeit der beiden Nord-KVen.

Zum Beispiel betreibe die KVSH im Gegenzug bereits seit 2007 in der Asklepios Klinik Nord in Heidberg eine Bereitschaftsdienstpraxis in Hamburg. „Auch in Zukunft arbeiten an beiden Standorten Ärzte aus beiden Bundesländern zusammen und behandeln Pa­tienten unabhängig vom Wohnort auf medizinisch hohem Niveau“, sagte Schliffke.

Die KV Hamburg erhofft sich von der Notdienstpraxis am Adolf-Stift auch eine Entlastung für die Notaufnahme der Klinik, was dort zu größeren Kapazitäten für die Behandlung der Menschen mit schweren oder lebensbedrohlichen Erkrankungen führe.

Dies bestätigt Björn Pestinger, Geschäftsführer des Krankenhauses Reinbek St. Adolf-Stift. „Dieser notwendige Schritt der Verzahnung ambulanter und stationärer Versorgung an einem Ort wird die Effizienz deutlich erhöhen, da nur die Kapazitäten in Anspruch ge­nommen werden, die der jeweilige Patient tatsächlich benötigt. Erst wenn die hausärztli­chen Behandlungsoptionen ausgeschöpft sind, werden die Patienten von den Medizinern unserer Zentralen Notaufnahme weiter versorgt“, sagte er. © hil/aerzteblatt.de

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