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Kriminalität in nordrhein-westfä­lischen Kliniken gesunken

Montag, 15. April 2019

/dpa

Düsseldorf – Die Zahl der Straftaten an Krankenhäusern und Sanatorien in Nordrhein-Westfalen (NRW) ist im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Nach mehr als 10.000 registrierten Straftaten 2017 sank ihre Zahl im vergangenen Jahr um 11,5 Prozent auf 8.850, wie das Landeskriminalamt NRW erklärte.

Der Rückgang ist vor allem auf die stark gesunkene Zahl der Diebstähle von 6.500 auf 5.240 zurückzuführen. Das entspricht einem Minus von 19,4 Prozent. Deutlich erhöht haben sich die Fälle von sexueller Belästigung – um 50 Prozent von 42 auf 63 Fälle. Die zuvor überdurchschnittlich stark gestiegenen Körperverletzungen sanken von 920 auf 850.

„Das ist erfreulich, wenn das so ist“, sagte der Sprecher der Krankenhausgesellschaft NRW, Mirko Milinevitsch. „Anscheinend fruchten die Hinweise, Appelle und Vorsichtsmaß­nahmen.“ Die Krankenhausgesellschaft hatte im vergangenen Jahr berichtet, dass das Aggressions- und Gewaltpotenzial gestiegen sei. Mitarbeiter in den Krankenhäusern würden öfter als früher beschimpft und bedroht. © dpa/aerzteblatt.de

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