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Politik

Rheinland-Pfalz will Impfpflicht in Gesundheitsberufen einführen

Dienstag, 16. April 2019

/Alexander Raths, stockadobecom

Mainz – In Rheinland-Pfalz müssen sich Mitarbeiter in Gesundheitsberufen künftig ver­pflichtend impfen lassen. Noch in diesem Jahr solle eine Novellierung der Hygieneord­nung Arbeitgeber in die Pflicht nehmen, einen Immunschutz beim Personal sicherzu­stellen, sagte Ge­sund­heits­mi­nis­terin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) heute.

Neben Masern stehen Erkrankungen wie Röteln oder Windpocken im Fokus. Zuvor hatte der Trierische Volksfreund berichtet. Die Landesregierung sei grundsätzlich für eine Impfpflicht, sagte die Ministerin. Die müsse sich aber auf bestimmte Personengruppen beziehen, um sie konsequent durch­set­zen zu können.

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„Wir wollen bei den Personengruppen anfangen, bei denen die meisten Masernfälle auf­treten“, sagte sie. Das seien ganz klar die Erwachsenen. 29 der 30 gemeldeten Fälle eines Ausbruch der Masern in diesem Jahr in der Südpfalz sind Erwachsene.

Nach der geplanten Novellierung der Hygieneordnung müssen die Träger medizinischer Einrichtungen wie Krankenhäusern, (Zahn-)Arztpraxen oder Pflegediensten zu Beginn einer Anstellung sicherstellen, dass Anwärter geimpft sind.

Einer möglichen Einführung einer bundesweiten Impfpflicht im Kindesalter stehe das Ministerium aufgeschlossen gegenüber, sagte Bätzing-Lichtenthäler. Bundesgesundheits­minister Jens Spahn (CDU) hatte diese ins Gespräch gebracht.

Derzeit sei eine Impfpflicht auf Landesebene bei Kindern aber nicht verhältnismäßig, sagte die Ministerin. Es gebe zahlreiche flankierende Maßnahmen auf Bundes- und Landesebene, Schwierigkeiten bei einer etwaigen Sanktionierung und ohnehin wenige Fälle angesichts hoher Impfquoten in Rheinland-Pfalz.

Die liegen laut einer Sprecherin bei knapp 98 Prozent bei der ersten sowie knapp 94 Prozent bei der zweiten Masernimpfung. © dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #766419
endo5202@googlemail.com
am Donnerstag, 18. April 2019, 19:24

Für Zwangsimpfungen !

Die Impfgegner lehnen sich zurück und profitieren von denen,die sich impfen lassen und so die Übertragung verhindern. Lasst schön mal die Nachbarn impfen, die schützen dann vor der Übertragung. Aber wenn die Impfgegner schon so aktiv sind, dann sollte man Ihnen den Zugang zu öffentlichen Plätzen, Supermarkt, Kindergärten, Schule etc. verbieten. Denn sie sind ein Überträgerrisiko für alle!
Avatar #97872
Hampel.Robert
am Mittwoch, 17. April 2019, 16:50

Bitte keine Zwangsimpfungen!

Zwangsimpfung ist Körperverletzung mit individuell nicht vorhersagbaren Folgen. Wer so etwas anordnet gehört entlassen bzw. abgewählt. Mit Napoleon gingen die Zwangsimpfungen los. Ich will nicht in ein derart autoritäres-lebensunterjochendes Gesundheitssystem zurückkatapultiert werden. Impfnebenwirkungen werden ohnedies aus der politisierten Impfhypermoral heraus unter den Tisch gekehrt. Und ihre Langzeitwirkung ist eine Blackbox. Die darf man niemandem aufzwingen, schon gar nicht durch Vertrauenspersonen wie Ärzte, denen man Druck macht.
Wo sind die Studien, wo die vergleichenden Lebensläufe Geimpfter und Ungeimpfer? Wo sind die Studien, die geimpftes Gesundheitspersonal mit ungeimpftem vergleicht? Wievielen Menschen wird damit geschadet, wie vielen genutzt? Number Needed to Treat? Number Needed zu Harm?
Hört erst mal auf, die Ermordung von Kindern vor ihrer Geburt mit staatlichen Geldern zu finanzieren!
Avatar #754654
Peter H.
am Dienstag, 16. April 2019, 19:41

Grundgesetz ?

Sorry, am Grundgesetz mit dem Recht auf körperliche Unversehrtheit ist einfach nicht zu rütteln. Allein, dass das Wort "Zwang" wieder hoffähig wird, lässt mich erschaudern. Gerade, wo beim Thema Impfen soviel Oberflächenwissen herrscht und Impfschäden geschwind unter den Teppich gekehrt werden.
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