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Politik

Grüne wollen digitalen Impfpass

Mittwoch, 17. April 2019

/Syda Productions, stockadobecom

Bonn – Die Grünen haben sich für die Einführung eines digitalen Impfpasses ausgespro­chen. Vor allem bei den Erwachsenen zwischen 30 und 50 Jahren sei die Zahl der Geimpf­ten zu gering, sagte die Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt dem Redaktions­netz­werk Deutschland.

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Bei dem aktuellen Impfpass wüssten viele Menschen nicht, wo er sich befinde oder merk­ten nicht, dass eine Impfung fällig sei. Ein digitaler Impfpass sei dagegen jederzeit abruf­bar. Auch könnten Ärzte so an notwendige Impfungen erinnern.

Zudem fordern die Grünen Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) demnach dazu auf, den Impfausweis zum Bestandteil der elektronischen Patientenakte zu machen. De­ren Einführung sei für Januar 2021 geplant. Auch regten die Grünen eine an diese Akte gekoppelte Smartphone-App an, die ihre Nutzer etwa an fällige Impfungen erinnern könne. © kna/aerzteblatt.de

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Avatar #52045
c.froehlich
am Mittwoch, 17. April 2019, 21:06

elektronische Gesundheitskarte?

Wäre das nicht eine sinnvolle Anwendung für die elektronische Gesundheitskarte? Entweder soll die Karte den Zugang zum Imfpass ebnen, oder die Daten gleich offline-tauglich speichern.
Avatar #759489
MITDENKER
am Mittwoch, 17. April 2019, 15:08

Kontrolletti?

Nun, die GRÜNE sollte bedenken, dass die Erfassung wenig bis keinen Sinn macht. Viele Ältere haben die Masern in der Kindheit gehabt, das wirkt/schützt deutlich besser wie die Impfung (lebenslange Immunität). Sollen die dann unnötigerweise geimpft werden, weil keine Impfung gegeben ist bzw. nötig war? Dann hole ich mir aber meinen Rechtsanwalt u. es gibt gewaltig Ärger.

Titerbestimmung wäre eine Annäherung an die Realität (RKI/PEI bezweifelt selbst, ob der Titer die Immunität korrekt abbildet), denn ich kann mir nicht vorstellen, dass es gesund ist, auf einen hohen Titer auch noch "drauf zu impfen".
Verwirrend ist außerdem, dass der Impfschutz evtl. nicht allzu lange anhält:
Mitchell und Tingle konnten in einer Untersuchung nachweisen, dass 1 Jahr nach der Impfung mehr als 16 % der Geimpften keinen Impfschutz mehr aufwiesen (Mitchell LA, Tingle AJ, Decarie D, Lajeunesse C.: Serologic responses to measles, mumps, and rubella (MMR) vaccine in healthy infants: failure to respond to measles and mumps components may influence decisions on timing of the second dose of MMR.Can J Public Health. 1998 Sep-Oct;89(5):325-8.)

Wenn dem so ist, wieso gab es dann in letzter Zeit keine massiven Ausbrüche unter Mitmenschen mittleren Alters (die geimpft wurden, aber keine Masern hatten)? Fragen über Fragen...
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