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Hochschulen

Ausgaben der Hochschulen deutlich gestiegen

Mittwoch, 17. April 2019

/Frog 974, stockadobecom

Wiesbaden – Mit gut 54 Milliarden Euro haben die deutschen Hochschulen im Jahr 2017 einen Rekord bei den Ausgaben verzeichnet. Diese legten im Vergleich zu 2016 um 4,1 Prozent zu. Weitaus größter Posten war das Personal mit 31,3 Milliarden Euro (2016: 30,0 Milliarden Euro), wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden heute mitteilte. Darauf entfielen fast 60 Prozent der Ausgaben.

Für den laufenden Sachaufwand wurden 18,3 Milliarden Euro (2016: 17,5 Milliarden Euro) aufgewendet. In die Investitionen flossen 4,5 Milliarden Euro (2016: 4,6 Milliarden Euro). In der Statistik sind öffentliche, kirchliche und private Träger erfasst. Die Zahlen für das vergangene Jahr liegen noch nicht vor.

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Die Ausgaben der Universitäten lagen 2017 bei 21,3 Milliarden Euro, ein Zuwachs von vier Prozent. Die gesondert erfassten Aufwendungen der medizinischen Universitätsein­richtungen betrugen 25 Milliarden Euro (plus drei Prozent). Die Ausgaben der Fachhoch­schulen erhöhten sich überproportional stark um sechs Prozent auf 7,0 Milliarden Euro.

Zu 53 Prozent sind die Hochschulen eigenfinanziert. Diese Einnahmen stiegen 2017 um fünf Prozent auf 28,8 Milliarden Euro. Der Großteil (19,2 Milliarden Euro) stammt aus Entgelten für die Krankenbehandlung. An Drittmitteln warben die Hochschulen 7,9 Milliarden Euro ein – ein Plus von fünf Prozent gegenüber 2016.

Dieses Geld kommt unter anderem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem Bund oder aus der Wirtschaft. Deren Anteil sank jedoch um ein Prozent auf 1,4 Milliarden Euro. Aus den Beiträgen der Studierenden nahmen die Hochschulen 1,3 Milliarden Euro (plus sechs Prozent) ein. © dpa/aerzteblatt.de

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