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Politik

Grüne schlagen Vergleichsportal für Krankenkassen vor

Dienstag, 23. April 2019

/dpa

Hannover – Die Grünen haben den Aufbau eines unabhängigen Vergleichsportals für Krankenkassen vorgeschlagen, bei dem die Qualität der Versorgung im Vordergrund stehen soll. Der­zeit finde der Wettbewerb zwischen Krankenkassen lediglich über die Höhe des Zusatz­beitrags sowie über Angebote für Bonusprogramme oder zusätzliche Satzungsleistungen statt, beklagte die Grünen-Bundestagsfraktion in einem Antrag für den Bundestag, über den das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtete.

Insbesondere für chronisch Kranke und Menschen mit Behinderungen seien bei der Aus­wahl einer Krankenkasse aber zum Beispiel die Ablehnungsquote von Leistungen, die Zahl der eingelegten Beschwerden oder die Servicequalität wichtiger, hieß es. Das unab­hängige Vergleichsportal solle nach den Vorstellungen der Grünen bei einer neuen Patien­tenstiftung angesiedelt werden.

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Chronisch Kranke oder Behinderte blieben beim derzeitigen Preiswettbewerb häufig auf der Strecke, sagte die Gesundheitspolitikerin Maria Klein-Schmeink. „Sie bekommen den Sparzwang der Kassen zu spüren, wenn ihnen eine Kur verweigert oder minderwertige Hilfsmittel geliefert werden.“ Der Wettbewerb müsse sich mehr in Richtung Qualität verlagern.

„Darum müssen Vergleichsportale auf den ersten Blick zeigen, welche Krankenkassen sich in Service und Versorgung engagieren“, so die Politikerin. Das betreffe zum Beispiel die Bewilligung von Antragsleistungen wie Hilfsmittel oder die Verordnung von Heil­mitteln, aber auch die Frage, ob es einen persönlichen Ansprechpartner, klare Aussagen und unkomplizierte Verfahren gebe. © kna/aerzteblatt.de

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Avatar #73846
Titania Vertrieb
am Dienstag, 14. Mai 2019, 11:32

unabhängiges Krankenkassen-Vergleichsportal seitens d.Grünen gefordert !!

die Grünen-Bundestagsfraktion fordert, leider Jahre zu spät, ein unabhängiges Krankenkassen-Vergleichsportal. Dieses Vergleichsportal solle durch eine neue Patientenstiftung geleitet werden. Grundsätzlich kann dieser Vorschlag der Grünen nur begrüßt werden.
Der Vorschlag wird jedoch das grundsätzliche Problem leider NICHT
lösen. Die Interessen der Millionen von gesetzlich zwangsversicherten der gesetzlichen Krankenkassen werden dadurch kein Jota besser berücksichtigt. Im übrigen wird sich die AOK besonders dagegen vehement zur Wehr setzen. Wenn in Sonderaktionen AOK Mitarbeiter/innen versuchen Ärzte zu " nötigen " Diagnosen zu verschärfen ( zu türken) um Krankenkassen Millionen aus dem Gesundheitsfond gesetzwidrig zu verschaffen muss die Justiz einschreiten.....jetzt.
LNS
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