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Politik

Ausgaben der Krankenkassen überproportional gestiegen

Dienstag, 23. April 2019

/Frog 974, stockadobecom

Düsseldorf – Die Pro-Kopf-Ausgaben der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) sind seit der Wiedervereinigung deutlich stärker gestiegen als die Einkommen der Beitragszahler. Das geht aus einer noch unveröffentlichten Studie des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, die der Rheinischen Post vorliegt.

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„Seit 1991 sind die Ausgaben je Versichertem jedes Jahr um durchschnittlich einen Prozent­punkt stärker gestiegen als die beitragspflichtigen Einkommen pro Kopf“, heißt es in der Studie. Auch im Vergleich zu den Konsummöglichkeiten der Beitragszahler „wachsen die GKV-Ausgaben überproportional stark“.

Dagegen habe sich die Einnahmenseite in den drei Jahrzehnten als stabil erwiesen. Die Zahlen zeigten, „dass die Beitragssatzsteigerungen in der GKV bislang zu einem erheblichen Anteil aus einem überproportional starken Ausgabenwachstum resultieren“, schreibt IW-Ökonom Jochen Pimpertz. Die GKV-Ausgaben müssten daher überprüft werden und Fehlanreize im Gesundheitssystem beseitigt werden. © kna/aerzteblatt.de

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Avatar #73846
Titania Vertrieb
am Dienstag, 14. Mai 2019, 11:50

GKV Ausgaben unter Lupe nehmen-Fehlanreize(Abrechnungsbetrug)endlich bekämpfen

alleine die praktische Umsetzung der neuen Strafbestimmung § 299a Strafgesetzbuch (Bestechlichkeit im Gesundheitswesen) in die Praxis wird von bestimmten Kreisen massiv behindert. Seit 2004 gibt es das Recht auf Patientenquittung ( § 305 SGB V ) bereits. Wenn vereinzelt Patienten dies in der Praxis durch Verlangen einer Patientenquittung einfordern wollen wird massiv geblockt...Schon dadurch wird verhindert Abrechnungsbetrug aufzudecken. Wenn dann auch noch die gesetzlichen Krankenkassen die Herausgabe der Versichertenauskünfte ( BITMARCK) wo die individuellen Leistungen der Ärzte/ Zahnärzte abgerechnet wurden verweigert muss die ROTE LAMPE aufleuchten.... Die ehrlichen Ärzte / Zahnärzte reklamieren ebenfalls diese ungesetzliche Verweigerungshaltung der Krankenkassen. Wo bleibt denn die Transparenz ? wo ? Die Aufbewahrfristen dieser Abrechnungsunterlagen sind auf 6 Jahre begrenzt. Jeder normale Steuerbürger muss seine Steuerunterlagen 10 Jahre aufbewahren....Ein Schalk der sich dabei etwas denkt ??
LNS

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