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Gläubiger stimmen Sanierungsplan für Kranken­hausgesellschaft zu

Mittwoch, 24. April 2019

/dpa

Bad Frankenhausen – Der geplante Betreiberwechsel für die vier Kliniken der insolventen DRK-Krankenhausgesellschaft Thüringen-Brandenburg hat den Segen der Gläubiger. Ges­tern habe die Gläubigerversammlung der geplanten Übernahme durch das branden­burgi­sche Gesundheitsunternehmen KMG Kliniken zugestimmt, teilte der bisherige Betreiber mit.

Der Besitzerwechsel betrifft die Krankenhäuser Bad Frankenhausen, Sondershausen, Sömmerda (Thüringen) und Luckenwalde (Brandenburg). Sie sollen nach dem für Ende Juni erwarteten Abschluss des Insolvenzverfahrens an KMG übergehen.

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Für die DRK-Krankenhausgesellschaft mit rund 1.700 Beschäftigten war Mitte Dezember 2018 ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet worden. Der neue Betreiber hatte angekündigt, alle Standorte zu erhalten. Sie sollen allerdings in Teilen umstruktu­riert werden.

Auch das Manniske-Krankenhaus Bad Frankenhausen, das als Auslöser der wirtschaftli­chen Misere gilt, soll als Akutkrankenhaus erhalten bleiben. Es soll allerdings verkleinert werden, wie der in Bad Wilsnack ansässige neue Betreiber kürzlich mitgeteilt hatte. Er­hal­ten bleiben sollen zwei Stationen mit 51 Betten, eine Notaufnahme und die Radio­logie.

Zur KMG-Gruppe gehören unter anderem sechs Akut- und zwei Rehabilitationskliniken, außerdem Pflegeeinrichtungen, Pflegedienste und medizinische Versorgungszentren mit insgesamt 3.600 Mitarbeitern. © dpa/aerzteblatt.de

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