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Ausland

Welternährungs­programm warnt vor neuer Ausbreitung von Ebola

Mittwoch, 24. April 2019

/dpa

Rom – Das Welternährungsprogramm WFP hat vor einer neuerlichen Ausbreitung des Ebolavirus innerhalb der Republik Kongo und in die Nachbarstaaten gewarnt. Derzeit reiche die Nahrungsmittelhilfe in den betroffenen Gebieten nicht aus, teilte die UN-Organisation heute an ihrem Hauptsitz in Rom mit. Die Versorgung der Infizierten sei aber wichtig, damit sie nicht zum Kauf von Lebensmitteln ihre Häuser verließen, erklärte WFP-Landesdirektor Claude Jibidar.

Personen, die Nahrungsmittelhilfe erhielten, kooperierten auch eher bei der Registrie­rung, Impfung und Behandlung, so Jibidar weiter. Es gelte zu verhindern, dass die Seuche sich im Kongo und in Uganda, Ruanda, Südsudan, Burundi und Tansania verbreite. Bei der aktuellen Epidemie handelt es sich um den zweitgrößten Ebolaausbruch der Geschichte.

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Für humanitäre Hilfe in der Ebolakrise benötigt das WFP nach eigenen Angaben umge­rech­net 18,3 Millionen Euro für die nächsten drei Monate. Davon habe man erst 5,3 Milli­onen Euro erhalten. Seit August 2018 unterstützte das UN-Programm laut der Mitteilung 264.000 Personen mit Lebensmittelhilfen an 89 Verteilpunkten in den Provinzen Ituri und Nord-Kivu.

Der Ebolaausbruch sei Teil einer breiteren humanitären Krise im Kongo, in der das WFP mehr als fünf Millionen Menschen mit lebenswichtiger Hilfe versorge, sagte Jibidar. Um beide Operationen gleichzeitig zu betreiben, brauche das WFP zusätzliche Mittel. © kna/aerzteblatt.de

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