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Ärzteschaft

Mehr Ärzte in Weiterbildung mit ausländischen Wurzeln in Hessen

Donnerstag, 25. April 2019

/dpa

Frankfurt am Main – Der Anteil ausländischer Ärzte in Hessen steigt. Das geht aus dem Weiterbildungsregister der Lan­des­ärz­te­kam­mer Hessen hervor. Demnach hatten zum Stichtag am 1. Oktober 2018 27 Prozent der 6.331 Ärzte in Weiterbildung (ÄiW) in Hessen einen ausländischen Ausweis. Damit ist der Anteil ausländischer ÄiW seit Beginn der Er­hebung 2013 um zehn Prozentpunkte gestiegen.

Mit 62 Prozent stammte dabei die Mehrheit der gemeldeten ausländischen ÄiW nicht aus der Europäischen Union (EU). 13 Prozent der AiW in Hessen besaßen einen syrischen, fünf Prozent einen ägyptischen oder serbischen Pass. Ausländische AiW aus der EU stam­men mehrheitlich aus Rumänien (28 Prozent), Bulgarien und Griechenland (jeweils zwölf Prozent).

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Ansonsten setzen sich laut Weiterbildungsregister die Trends aus den Vorjahren weiter fort: Mit 58 Prozent ist der Großteil der AiW in Hessen weiterhin weiblich, das Durch­schnittsalter beträgt 35 Jahre. Wie in den vergangenen Erhebungsjahren war auch 2018 die Mehrheit der AiW im stationären Bereich tätig (82 Prozent). Elf Prozent arbeiteten im ambulanten Bereich; sieben Prozent in „sonstigen Einrichtungen“ wie Pharmaunter­neh­men oder Behörden.

Die Verteilung der ÄiW nach Fachgebieten entsprach ebenfalls den Vorjahren: Der Groß­teil lässt sich im Gebiet Innere Medizin (27 Prozent) weiterbilden, gefolgt von der Chirur­gie (17, Prozent) und Anästhesiologie (zehn Prozent). Lediglich sieben Prozent streben eine Tätigkeit als Allgemeinmedizin an. © hil/sb/aerzteblatt.de

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