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Neuer Rettungswagen für gefährliche Infektions­krankheiten

Donnerstag, 25. April 2019

/Jörg Hüttenhölscher, stockadobecom

Dresden – Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sollen bis Herbst dieses Jahres ein neues Spezialfahrzeug für Patienten mit gefährlichen Infektionskrankheiten erhalten.

Es soll Betroffene aus den drei Ländern zur Sonderisolierstation am Klinikum St. Georg in Leipzig bringen, wie das sächsische Ge­sund­heits­mi­nis­terium gestern mitteilte. Die Kosten für das Fahrzeug teilen sich die Länder. Es wird wie das Vorgängermodell seinen Standort in Leipzig haben.

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Um besser auf bedrohlich Infektionskrankheiten vorbereitet zu sein, aktualisierte Sachsen jetzt seinen entsprechenden Notfallplan. Die Maßnahmen betreffen unter anderem die Ermittlung der Infektionsquelle, der Übertragungswege und Kontaktpersonen, notwen­di­ge Meldungen oder eine erforderliche Quarantäne. Auch die Schließung von Einrichtun­gen und das Verbot von Veranstaltungen könnten eine Folge sein.

Infektionskrankheiten wie Ebola und Lassafieber würden zwar zum Glück bisher kaum in Deutschland auftreten, erklärte die sächsische Ge­sund­heits­mi­nis­terin Barbara Klepsch (CDD). Umso wichtiger sei es aber, diese im Ernstfall frühzeitig zu erkennen und zum Schutz der Bevölkerung unverzüglich einzudämmen. © dpa/aerzteblatt.de

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