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Politik

Techniker Krankenkasse warnt vor Folgen des Sofortprogramms Pflege

Donnerstag, 25. April 2019

/dpa

Berlin – Der Vorstandsvorsitzende der Techniker Krankenkasse (TK), Jens Baas, warnt vor negativen Folgen des von Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) auf den Weg ge­brachten Sofortprogramms Pflege. „Zu sagen, wir finanzieren 13.000 zusätzliche Pflege­kräfte, bringt solange nichts, bis klar ist, wo die zusätzlichen Pflegerinnen und Pfleger her­kommen sollen“, sagte Baas der Welt. „Dieses Problem ist noch lange nicht gelöst, hier gibt es noch viel zu tun.“

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Der Kassen-Chef befürchtet, dass das Programm die Situation in der Altenpflege sogar verschlimmern könnte. „Spahn hat dafür gesorgt, dass die Krankenhäuser mehr Geld für Pflegekräfte bekommen und ihnen bessere Gehälter zahlen können.“ Jetzt drohten die Pflegekräfte mit höheren Gehältern und besseren Arbeitsbedingungen aus der Alten­pfle­ge abgeworben zu werden.

„Das Programm löst somit die Probleme der Pflege im Krankenhaus, auf Kosten der Alten­pflege. Das Ergebnis wird sein, dass sich der Personalmangel in der Alten- und ambulan­ten Pflege verschärft und dass dort die Qualität der Pflege schlechter wird“, warnte der Kassen-Funktionär. © kna/aerzteblatt.de

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H.-D. Falkenberg
am Freitag, 26. April 2019, 09:42

Techniker Krankenkasse warnt vor Folgen des Sofortprogramms Pflege

Diese nüchterne Aussage trifft leider den Kern. Hinzu kommt, dass die in der Altenpflege tätigen Kräfte nicht die Lobby haben, wie z.B. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Krankenhausbereich. Außerdem: Gezielte Initiativen wurden on der Politik noch 2008/2009 als überflüssig angesehen (vielleicht nicht in allen Bundesländern, in Thüringen jedoch nachweislich!). Eine Anwerbung noch in der Schule befindlicher junger Menschen fand keine Resonanz.
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