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Politik

Schleswig-Holstein schafft Übergangsregelung für künftige Altenpfleger

Freitag, 26. April 2019

/dpa

Kiel – In Schleswig-Holstein können auch die im kommenden Jahr examinierten Alten­pfle­­ge­helfer eine verkürzte Ausbildung zur Altenpflegefachkraft absolvieren. Darauf hat Sozial­minister Heiner Garg (FDP) jetzt hingewiesen.

Demnach sieht eine Übergangsregelung vor, dass es auch für den Examensjahrgang 2020 die Möglichkeit geben wird, direkt in das zweite Ausbildungsjahr zur Altenpflegefachkraft ein­zusteigen. Notwendig wurde die Regelung aufgrund der Umstellung der Pflegeaus­bil­dung im Zuge der bundesweiten Pflegeberufereform.

„Mit der pragmatischen Lösung schließt Schleswig-Holstein eine Regelungslücke der Pfle­geberufereform“, sagte Garg. Gemäß dem bisherigen Altenpflegegesetz (AltPflG), das zum 31. Dezember 2019 außer Kraft tritt, können Altenpflegehelfer nach bestandener Ausbil­dung die anschließende Altenpflegeausbildung um ein Jahr verkürzen.

Zwar sieht die mit dem Pflegeberufegesetz (PflBG) neu geschaffene generalistische Pfle­geausbildung auch Verkürzungsmöglichkeiten vor, allerdings gibt es dabei 2020 noch kein zweites Ausbildungsjahr. In Schleswig-Holstein können Absolventen nach der jetzigen Übergangsregelung des Ministeriums aber weiterhin direkt in den zweiten Ausbildungs­jahrgang der noch laufenden Altenpflegeausbildung einsteigen.

Alternativ könnten sie auf Antrag ein Jahr später ab 2021 auch in die verkürzte neue generalistische Pflegefachkraftausbildung nach dem neuen Berufsbild beginnen, wie alle nachfolgenden zukünftigen Jahrgänge auch. © hil/sb/aerzteblatt.de

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