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In Mecklenburg-Vor­pommern wird am meisten geraucht

Freitag, 26. April 2019

/Sondem, stock.adobe.com

Schwerin – Bundesweit geht die Zahl der Raucher zurück – auch in Mecklenburg-Vor­pommern. Doch ihr Anteil an der Bevölkerung ist im Nordosten am höchsten, wie das Statistische Landesamt heute mitteilte.

2017 rauchten demnach 27,7 Prozent der ab 15-Jährigen. Das waren 5,6 Prozentpunkte weniger als 2005, aber 5,3 Prozentpunkte mehr als im Bundesdurchschnitt. Deutschland­weit rauchten 22,4 Prozent der ab 15-Jährigen. Die geringsten Raucherquoten wurden in Bayern (20,5 Prozent) und im Saarland (20,6 Prozent) ermittelt.

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Die Zahlen entstammen einer Zusatzbefragung zum Mikrozensus, bei dem ein Prozent aller Privathaushalte zu den verschiedensten Themen um Auskunft gebeten wird. Die ab 15-Jährigen in den teilnehmenden Haushalten seien auf freiwilliger Basis zu ihrem Rauch­verhalten befragt worden. In Mecklenburg-Vorpommern habe die Frage jeder Fünfte beantwortet.

Die Statistiker führen den Rückgang der Raucherquote „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ auf das Nichtraucherschutzgesetz zurück, das am 1. August 2007 in Kraft trat. „Zusätzlich dürfte die Preisentwicklung wirken“, sagte Frauke Kusenack von dem Amt. 2017 mussten Raucher gut ein Viertel mehr für Tabakwaren bezahlen als 2010.

Frauen sind offensichtlich gesundheitsbewusster als Männer. 2017 rauchten in Mecklen­burg-Vorpommern 22,1 Prozent der Frauen (Deutschland: 18,6 Prozent) und 33,4 Prozent der Männer (Deutschland: 26,4 Prozent). © dpa/aerzteblatt.de

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cis2000
am Montag, 23. September 2019, 21:29

Die Statistiker führen den Rückgang der Raucherquote „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ auf das Nichtraucherschutzgesetz zurück, das am 1. August 2007 in Kraft trat.

Warum muss man Meschen in unserem Land vorschreiben, wie man zu leben hat. "Du bist ein schlechter Mensch weil du Raucher bist!" Was?
MfG
LNS

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