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Eltern unterschätzen oft Grad des Übergewichts ihrer Kinder

Montag, 29. April 2019

/Jan H. Andersen, stockadobecom

Nottingham – 55 Prozent der Eltern von überge­wichtigen Kindern unterschätzen deren Gewichtsstatus. Das ist vor allem bei kleinen Mäd­chen und Jungen der Fall. Das hat eine Untersuchung ergeben, die auf dem europäischen Kongress für Adi­po­sitas in Glas­gow vorgestellt wurde.

Eltern, die selbst zu viele Kilos auf die Waage bringen und nicht so gebildet sind, ver­schät­zen sich demnach besonders häufig. 34 Prozent der zu dicken Kinder und Teenager schätzten den Grad ihres Übergewichts ebenfalls als zu gering ein.

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„Trotz der Versuche, das öffentliche Bewusstsein für das Problem der Fettsucht zu fördern, zeigen unsere Ergebnisse, dass das Übergewicht der Kinder oft unterschätzt wird“, sagte Abrar Alshahrani von der englischen Universität Nottingham. Folglich bekämen viele Kin­der nicht die Unterstützung, die sie bräuchten, um gesund zu bleiben.

Für ihre Meta-Analyse nutzten die Wissen­schaftler weltweit 87 Studien aus den vergan­ge­nen fast 20 Jahren. Diese umfassten 24.774 Kinder und Jugendliche von 0 bis 19 Jahren und deren Eltern.

Weltweit hat sich den Angaben zufolge die Zahl der Kinder und jungen Erwachsenen mit Fettleibigkeit in den vergangenen 40 Jahren mehr als verzehnfacht: bei den Mädchen von 5 auf 50 Millionen von 1975 bis 2016, bei den Jungen sogar von 6 Millionen auf 74 Milli­o­nen.

Nach einer Untersuchung des Robert-Koch-Instituts haben 26 Prozent der Fünf- bis Sieb­zehnjährigen in Deutschland Übergewicht. Knapp 9 Prozent sind fettleibig. Wer schon im Jugendalter extrem übergewichtig sei, könne medizinisch nur schwer erreicht werden, so Experten. Nur ein kleiner Prozentsatz suche aktiv Hilfe. © dpa/aerzteblatt.de

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