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Neuer Leibniz-Wissenschafts­campus in Bremen

Donnerstag, 2. Mai 2019

/asawinklabma, stockadobecom

Bremen – Ein neuer „Leibniz-Campus Digital Public Health“ hat in Bremen seine Arbeit aufgenommen. In dem Forschungsnetzwerk kooperieren das Leibniz-Institut für Präven­tionsforschung und Epidemiologie (BIPS), das Fraunhofer-Institut für Digitale Medizin MEVIS und die Universität Bremen.

Die Forscher sollen sich unter anderem der Frage widmen, wie sich digitale Technologien effektiv, fair und mit den Prinzipien der Menschenwürde vereinbar in Prävention, Gesund­heitsförderung und weitere Public Health Aufgaben integrieren lassen.

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Dazu bringt das neue Netzwerk Wissenschaftler aus den Gesundheitswissenschaften, der Informatik, der Statistik, den Rechtswissenschaften, den Kommunikationswissenschaften, der Ethnologie und der Philosophie zusammen. Zudem ist eine Early Career Researcher Academy geplant, mit der Nachwuchswissenschaftler gezielt gefördert werden sollen.

„Wir werden mit unseren Partnern ganz neue Konzepte zur Digitalisierung in Public Health entwickeln“, erklärte Hajo Zeeb, Leiter der Abteilung Prävention und Evaluation am BIPS und Sprecher des neuen Netzwerks. „Besonders wird uns dabei auch interessie­ren, wie das Verhältnis zwischen Technik und direktem zwischenmenschlichen Austausch in der Prävention gestaltet sein soll und was Bürger von der Digitalisierung für ihre Ge­sundheit erwarten“, sagte er.

Die Modell „Leibniz-Wissenschafts-Campus“ soll das oft bemängelte Nebeneinander von universitärer und außeruniversitärer Forschung überwinden. Aktuell werden deutsch­land­weit 22 Leibniz-Wissenschafts-Campi gefördert. Die Förderung umfasst zunächst vier, bei positiver Zwischenbegutachtung maximal acht Jahre. Finanziert werden die Leibniz-Wissenschafts-Campi zu je gleichen Teilen von der Leibniz-Gemeinschaft, dem jeweiligen Bundesland und der Leibniz-Einrichtung. © hil/aerzteblatt.de

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