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Projekt soll Versorgung von Psoriasis- und Neurodermitis­patienten verbessern

Dienstag, 7. Mai 2019

/dpa

Kiel – Ein neues Modell zur Klassifikation von Neurodermitis und Schuppenflechte soll dazu beitragen, Patienten künftig individueller und besser behandeln zu können. Dazu haben sich Wissenschaftler aus dem Bereich Klinik und Grundlagenforschung im Projekt „Biomarkers in Atopic Dermatitis and Psoriasis“ (Biomap) zusammengeschlossen.

An der öffentlich-privaten Partnerschaft sind neben 26 Partnerinstitutionen aus dem aka­demischen Bereich auch fünf forschende Unternehmen der pharmazeutischen Indus­trie und fünf Patientenorganisationen beteiligt. Die europäische „Innovative Medicine Initia­tive“ (IMI) sowie die teilnehmenden Pharmaunternehmen stellen für das fünfjährige Projekt insgesamt 20,8 Millionen Euro zur Verfügung.

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Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich die verschiedenen Ausprägungen der Krankheiten in Unterschieden auf molekularer Ebene widerspiegeln. Daher wollen sie Patientenuntergruppen identifizieren, die sich hinsichtlich der Krankheitsmechanismen, der Ausprägung der Krankheit und dem Ansprechen auf Therapien ähneln. Mithilfe von Markern in Blut und Haut sollen solche Patientengruppen identifizierbar werden, um die optimale Therapie auswählen und neue Therapieansätze entwickeln zu können.

„Ich hoffe, dass im Zuge des Projekts Neurodermitis und Schuppenflechte als eine Reihe von verschiedenen Erkrankungsuntertypen anerkannt werden, jede mit einer eigenen charakteristischen molekularen Signatur und nicht als bloß zwei Krankheiten,“ erläuterte der Koordinator von Biomap, Stephan Weidinger von der Klinik für Dermatologie, Venero­logie und Allergologie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Kiel. © hil/aerzteblatt.de

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