NewsAuslandWelternährungs­programm stoppt Verteilung von Getreide wegen Todesfällen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

Welternährungs­programm stoppt Verteilung von Getreide wegen Todesfällen

Freitag, 3. Mai 2019

/dpa

Rom – Nach mehreren Todesfällen in Ostafrika hat das UN-Welternährungsprogramm (WFP) die Verteilung einer bestimmten Getreidemischung gestoppt. In einer nordöstli­chen Region in Uganda seien im März und April drei Menschen gestorben und fast 300 ärztlich behandelt worden, nachdem sie das Produkt namens „Super Cereal“ gegessen hätten, teilte das WFP heute in Rom mit.

Anzeige

Das Produkt aus gemahlenem Mais oder Weizen wird mit Sojabohnen und Nährstoffen versetzt. Es werde vor allem Frauen und Kindern gegeben, um Unterernährung zu verhin­dern, hieß es in der Mitteilung.

Bisher seien mehr als 2.400 Labortests gemacht worden. Jedoch sei weiter unklar, ob und wie das Nahrungsmittel mit den Krankheits- und Todesfällen zusammenhänge. Das Pro­dukt sei unter anderem auf Schimmelpilze, Pestizide oder Schwermetalle untersucht worden.

Die Verteilung sei in 25 Ländern gestoppt worden. Es handle sich um einen noch nie dagewesenen Vorfall, erklärte die Hilfsorganisation. Super Cereal“ sei „ein entschei­dender Teil der Anstrengungen des WFP, Unterernährung zu verhindern und Leben zu retten. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

13. Juni 2019
Berlin – Die deutsche Sektion der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat im vergangenen Jahr mehr Spenden erhalten als je zuvor: Die Gesamteinnahmen 2018 betrugen 158,1 Millionen Euro. Das berichtet
Ärzte ohne Grenzen erzielt hohe Spendeneinnahmen
12. Juni 2019
Berlin – Neun Entwicklungsorganisationen in Deutschland haben die Bundesregierung dazu aufgerufen, den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose (TB) und Malaria für seine nächste
Mehr Unterstützung für Globalen Fonds gefordert
12. Juni 2019
Brüssel – Die EU stellt für die unter Hunger und Konflikten leidenden Menschen in der afrikanischen Sahelzone weitere 152 Millionen Euro bereit. Zu den unterstützten Staaten in der Sahelzone gehören
EU stellt weitere Millionen für notleidende Menschen in Afrika bereit
7. Juni 2019
Khartum – Die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) ist zutiefst besorgt über die Auswirkungen der Gewalt im Sudan auf medizinische Einrichtungen und das Gesundheitspersonal. Übergriffe auf Krankenhäuser
WHO besorgt über Gesundheitsversorgung im Sudan
5. Juni 2019
Berlin – Die Bundesregierung wird die deutsche Beteiligung an dem wegen der Flüchtlingskrise begonnenen EU-Marineeinsatz Sophia zum 30. Juni beenden. Nach dem Abzug von Marineschiffen werde auch das
Bundesregierung beendet Beteiligung an EU-Mission Sophia
5. Juni 2019
Rom – Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) hat die EU-Staaten dazu aufgerufen, schnellstmöglich mehr als 5.500 in Gefangenlagern eingesperrte Migranten aus Libyen aufzunehmen. „In Libyen
Ärzte ohne Grenzen ruft dazu auf, eingesperrte Migranten aus Libyen aufzunehmen
3. Juni 2019
Rom – Das Rettungsschiff der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch ist in Italien wieder frei. „Gerade haben wir die offizielle Nachricht erhalten, dass unser Schiff nicht länger konfisziert ist und
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER