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Starke Nachfrage nach Lasern treibt Carl Zeiss Meditec

Montag, 6. Mai 2019

/dpa

Jena – Digitale Mikroskope für Augenoperationen und Laser zur Sehschärfenkorrektur treiben das Geschäft des Medizintechnikkonzerns Carl Zeiss Meditec an. Das MDax-Unternehmen verbuchte im ersten Halbjahr des im Oktober begonnenen Geschäftsjahres ein Umsatzplus von 8,7 Prozent auf 667,2 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) verbesserte sich zum Vorjahreszeitraum von 88,2 Millionen auf 110,4 Millionen Euro.

„Wir haben viele Innovationen in unseren Geschäftsbereichen. Das sorgt für Wachstum“, sagte der Vorstandsvorsitzende Ludwin Monz in Jena. Monz bekräftigte die Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Danach soll sich der Konzernumsatz in einer Spanne von 1,35 Milliarden bis 1,42 Milliarden Euro bewegen.

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Das vergangene Geschäftsjahr hatte das zum Elektronik- und Optikkonzern Carl Zeiss (Oberkochen) gehörende Thüringer Unternehmen mit Erlösen von 1,28 Milliarden Euro und einem Gewinn von 126,2 Millionen Euro abgeschlossen. Im ersten Halbjahr wurde nach Steuern ein Gewinn von 58,9 Millionen Euro erwirtschaftet.

Zeiss Meditec fertigt Operationsmikroskope, Laser sowie künstliche Linsen für trübe Augen beim Grauen Star. Der Konzern profitiert von einer steigenden Zahl an Augenbe­handlungen durch eine alternde Bevölkerung in vielen Teilen der Welt. Den größten Um­satzsprung gab es im ersten Halbjahr in Asien mit 14,0 Prozent.

Das Unternehmen mit rund 3.200 Beschäftigten ist eines der wenigen börsennotierten Unternehmen mit Sitz in Ostdeutschland. Die baden-württembergische Carl Zeiss AG hält 59 Prozent der Aktien. © dpa/aerzteblatt.de

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