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Politik

Bayern will Existenz der Vor-Ort-Apotheken sichern

Montag, 6. Mai 2019

/dpa

Bamberg – Bayerns Ge­sund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml (CSU) will die Apotheken in Bayern vor der Konkurrenz durch den Versandhandel von Medikamenten besser schützen. Anlässlich des 53. Bayerischen Apothekertages in Bamberg sagte sie, öffentliche Apothe­ken vor Ort seien ein unverzichtbarer Bestandteil der Daseinsfürsorge.

Die wirtschaftliche Grundlage für die Existenz von Vor-Ort-Apotheken sei allerdings, dass bei verschreibungs­pflichtigen Arzneimitteln gleiche Preise für alle gelten – auch für aus­ländische Arzneimittelversender. Vor diesem Hintergrund habe sich Bayern für ein Verbot des Versandhandels mit verschreibungs­pflichtigen Arzneimitteln eingesetzt. Nun bleibe das weitere Gesetzgebungs­verfahren abzuwarten.

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Es müsse dabei geprüft werden, inwiefern die wirtschaftliche Existenzsicherung der Apo­theker mit den Vorschlägen von Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) und dem Verzicht auf ein Versandhandelsverbot gesichert werden könne, so Huml.

Anders als im Gesetzentwurf vorgeschlagen, müsse die pauschale Vergütung für Dienst­leistungen der öffentlichen Apotheken beibehalten werden.

„Denn es darf nicht sein, dass von der Honorarerhöhung bei personal- und zeitintensiven Dienstleistungen nur große Apotheken profitieren, die zusätzliche pharmazeutische Dienstleistungen anbieten und damit abrechnen können“, sagte Huml.

© dpa/aerzteblatt.de

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