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Ärzteschaft

Mehr Geld für Ärzte an Diakonie­krankenhäusern

Montag, 6. Mai 2019

/Gorodenkoff, stockadobecom

Hannover – Die 38.000 Beschäftigten der Diakonie Niedersachsen erhalten zum 1. Mai 2019 mehr Geld. Die Gremien des Marburger Bundes (MB) Niedersachsen haben der Tarifeini­gung mit dem Diakonischen Arbeitgeberverband zugestimmt, wie der MB heute mitteilte. Die formale Zustimmung des zuständigen Verdi-Gremiums steht allerdings noch aus.

Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund Niedersachsen und die Dienstleistungsge­werk­schaft Verdi hatten die Tarifverhandlungen gemeinsam in einem Tarifbündnis geführt. Der Marburger Bund nahm dabei die Interessen der angestellten Ärzte in den Krankenhäusern der Diakonie wahr.

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Die Einigung bedeutet für betroffene Ärzte im Wesentlichen eine lineare Entgeltstei­ge­rung bei einer Laufzeit von 30 Monaten. Ab Mai 2019 gibt es eine Erhöhung um 3,0 Pro­zent, mindestens jedoch 70 Euro. Ab dem Januar 2020 sind weitere 2,6 Prozent vorgese­hen, mindestens jedoch 70 Euro. Ab Januar 2021 gibt es dann eine zusätzliche Entgelt­steigerung um 1,6 Prozent. Die Tarifeinigung umfasst dem MB zufolge zudem eine Neu­bewertung der Stundenentgelte ab dem 1. Januar 2020.

„Die Diakonie gibt damit an ihre ärztlichen Beschäftigten eine Tarifentwicklung weiter, die mit anderen Krankenhausträgern vergleichbar ist“, erklärte der Erste Vorsitzende des MB Niedersachsen. Er begrüße es, dass die „zum Teil schwierigen Verhandlungen“ – vorbe­halt­lich der Zustimmung auch der übrigen Tarifparteien – mit einem guten Kompromiss beendet worden seien. © may/EB/aerzteblatt.de

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