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Ärzteschaft

Neuer Versorgungsvertrag bei Hypertonie in Berlin geschlossen

Mittwoch, 8. Mai 2019

/Photographee.eu, stock.adobe.com

Berlin – Einen neuen Versorgungsvertrag über die frühzeitige Diagnostik und Behand­lung von Begleiterkrankungen der Hypertonie hat die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin mit der DAK-Gesundheit geschlossen. Teilnehmen können alle im Bereich der KV Berlin zur vertragsärztlichen Versorgung berechtigten Hausärzte und Fachärzte für Innere Medizin sowie angestellte Vertragsärzte in diesen Fachrichtungen.

„Ziel ist, durch das frühe Erkennen von Begleiterkrankungen der Hypertonie das Auftreten von schwerwiegenden Krankheitsstadien zu verhindern oder zumindest deutlich zu ver­zö­gern“, informiert die KV. Damit solle eine Beeinträchtigung der Lebensqualität der Be­troffenen möglichst lange vermieden und gleichzeitig eine Reduktion der prospektiven Versorgungsausgaben erreicht werden.

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Das neue Programm richtet sich an alle Berliner Versicherten der Krankenkasse, die unter Bluthochdruck leiden und älter als 50 Jahre alt sind. „Wir möchten, dass sich die Betroffenen trotz Hypertonie wohlfühlen“, sagte Volker Röttsches, Leiter der Landesvertretung der DAK-Gesundheit in Berlin. Die Ärzte könnten die Signale von Begleiterkrankungen frühzeitig auf­decken und Folgeschäden gezielt vermeiden.

Auch die KV Berlin begrüßt die Einführung des Programmes. „Damit wird unseren Ärzten ermöglicht, sehr individuell auf und mit den Patienten abgestimmte Diagnostik- und Thera­pieentscheidungen zu treffen“, sagte KV-Vorstandsmitglied Günter Scherer. © hil/aerzteblatt.de

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