NewsHochschulen„Digital Health“ neues Wahlfach in Hamburger Medizin-Modell­studiengang
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Hochschulen

„Digital Health“ neues Wahlfach in Hamburger Medizin-Modell­studiengang

Freitag, 10. Mai 2019

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf /dpa

Hamburg – Angehende Mediziner können sich am Universitätsklinikum Hamburg-Eppen­dorf (UKE) im Rahmen des Modellstudiengangs iMED ab sofort auch im Bereich „Digital Health“ ausbilden. Zentrale Ziele des Wahlfachs sind, angehende Ärzte mit digitalen An­wendungen vertraut zu machen und einen Diskurs zu Fragen der Ethik, des Daten­schut­zes und der Veränderung des Berufsbildes zu ermöglichen.

Inhaltliche Schwerpunkte des Curriculums sind laut dem UKE unter anderem die Themen Telemedizin, Robotik – vor allem in den chirur­gischen Fächern –, künstliche Intelligenz und Deep Learning, Big Data und die Beurteilung und Entwicklung von Health Apps.

Anzeige

Das Kernteam der Initiative hat sich nach eigenen Angaben zum Ziel gemacht, möglichst viele UKE-Kliniken und -Institute sowie ergänzende Angebote weiterer Fakultäten in das Curriculum zu integrieren, um die Themen der digitalen Medizin in der Breite und in der Tiefe angemessen zu unterrichten.

„Da das UKE bereits 2009 mit der krankenhausweiten Einführung der elektronischen Krankenakte einen zentralen Schritt in Richtung Digitalisierung gemacht hat, nutzen be­reits zahlreiche UKE-Einrichtungen digitale Anwendungen und werden das erworbene Wissen und ihre Erfahrungen zukünftig an die Studierenden weitergeben“, erklärten die Organisatoren.

Bei der Entwicklung des Wahlfachs hat das UKE auch die Studierenden einbezogen. Hierzu wurde ein studentischer Beirat gegründet, der auch bei der Weiterentwicklung des Angebots mitarbeiten soll. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

29. Mai 2020
Berlin – Der Onlineabgleich der Versichertenstammdaten ist in vielen medizinischen Einrichtungen derzeit weiterhin nicht möglich. Die Probleme bestehen seit dem 27. Mai, wie die Gematik jetzt
Störung beim Versichertenstammdatendienst
29. Mai 2020
Berlin/München – Die Zahl der Videosprechstunden und Angebote von Arztpraxen ist in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. So haben laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) im März 19.500
Videosprechstunde: Neue Möglichkeit für GKV-Patienten
29. Mai 2020
Berlin – Politiker von Grünen und Linken fordern eine gesetzliche Grundlage für die geplante Corona-Warn-App der Bundesregierung. Ein solches Gesetz solle einen Missbrauch der App ausschließen, ihren
Grüne und Linke wollen gesetzliche Grundlage für Corona-Warn-App
28. Mai 2020
Berlin – Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat heute mit kv.dox ihren eigenen Dienst für den Kommunikationsstard „Kommunikation im Medizinwesen (KIM)“ vorgestellt. KIM (ehemals KOM-LE) ist
Elektronische Arztkommunikation der KBV kurz vor dem Start
28. Mai 2020
Berlin – Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) warnt vor einer durch die SARS-CoV-2-Pandemie bedingte Unterversorgung von Diabetespatienten in Deutschland. Endokrinologen und Diabetologen
Gefährdete Diabetesversorgung durch Telemedizin verbessern
28. Mai 2020
Paris – Die umstrittene französische Corona-Warn-App mit dem Namen StopCovid hat grünes Licht vom Parlament bekommen. Nach der Nationalversammlung stimmte auch der Senat einer entsprechenden Vorlage
Grünes Licht für Corona-Warn-App im französischen Parlament
27. Mai 2020
Berlin – Die geplante Corona-Warn-App wäre nach Einschätzung der Bundesregierung auch bei vergleichsweise wenig Nutzern sinnvoll. „Je mehr Menschen mitmachen, desto nützlicher wird sie sein“, sagte
LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER