NewsAuslandPharmafirmen in den USA müssen in TV-Spots künftig Preise für Medikamente nennen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

Pharmafirmen in den USA müssen in TV-Spots künftig Preise für Medikamente nennen

Freitag, 10. Mai 2019

/Gudellaphoto, stockadobecom

Washington – Pharmafirmen in den USA müssen künftig in der Fernsehwerbung für ihre Produkte auch den Preis nennen. US-Präsident Donald Trump nannte die neue Vorschrift, die in 60 Tagen in Kraft tritt, „historisch“.

Sie ist Teil der Bemühungen der US-Regierung, verschrei­bungs­pflichtige Medikamente zu vergünstigen in den Nachbarländern Kanada und Mexiko sind zahlreiche Arzneimittel deutlich billiger als in den USA.

Anzeige

Der Preis eines Medikaments muss demnach am Ende eines Werbespots gezeigt oder genannt werden wie der Hinweis auf mögliche Nebenwirkungen.

Die Vorschrift gilt für Arzneimittel, die mehr als 35 Dollar (rund 31 Euro) für eine Behand­lung oder für einen Monat kosten. Amerikanische Patienten haben das Recht, den Preis der Behandlung zu kennen, die sie bekommen, erklärte Ge­sund­heits­mi­nis­ter Alex Azar.

Werbung für Arzneimittel ist in den USA häufig und zwar nicht nur für Mittel gegen Kopfschmerzen oder Schnupfen, sondern auch gegen komplexere Krankheiten. Der Preis für die zehn am stärksten beworbenen Medikamente liegt zwischen 488 und knapp 17.000 Dollar pro Monat. © afp/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

24. Mai 2019
Berlin/Genf – Für Streit zwischen der Bundesregierung und verschiedenen Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen, Brot für die Welt und anderen sorgt eine Resolution für mehr Transparenz bei den
Streit um WHO-Resolution für mehr Transparenz bei Arzneimittelkosten
20. Mai 2019
Washington – US-Präsident Donald Trump hat sich für ein Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch nach einer Vergewaltigung ausgesprochen. Das schrieb er vorgestern beim Kurzbotschaftendienst Twitter.
Trump befürwortet Recht auf Abtreibung nach Vergewaltigung
15. Mai 2019
Oslo – Menschen mit einem hohen Einkommen leben länger. Dies trifft nicht nur in den USA zu, wo viele ärmere Menschen ohne Sozialversicherungsschutz sind, sondern auch auf Norwegen mit einem
Wie das Einkommen die Lebenserwartung in Norwegen und den USA beeinflusst
3. Mai 2019
Washington – Die Regierung von US-Präsident Donald Trump will die Rechte von Ärzten und anderen Gesundheitsmitarbeitern stärken, die aus Glaubensgründen keine Schwangerschaftsabbrüche oder andere
US-Regierung erlässt Gewissensklausel für Gesundheitsmitarbeiter bei Schwangerschaftsabbrüchen
3. Mai 2019
Washington – Im US-Bundesstaat Alabama könnten Ärzten, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen, bald jahrzehntelange Haft drohen. Das Repräsentantenhaus von Alabama brachte ein Gesetz auf den Weg, das
Schwangerschaftsabbrüche: Ärzten könnten in Alabama bald lange Gefängnisstrafen drohen
25. April 2019
Washington – Die US-Gesundheitsbehörde CDC hat eine Rekordzahl von Masernfällen registriert. Demnach stieg die Zahl der gemeldeten Krankheitsfälle aus 22 Bundesstaaten gestern auf 695. „Das ist die
USA melden viele Masernerkrankungen
25. April 2019
Atlanta – US-Präsident Donald Trump sieht nach eigener Darstellung erste Fortschritte seiner Kampagne zum Kampf gegen Drogenmissbrauch in den USA. „Wir machen großartige Fortschritte“, sagte Trump in
LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER