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Ausland

Verbot von Rauschpilzen soll in Denver gelockert werden

Freitag, 10. Mai 2019

/dpa

Los Angeles – Als erste Stadt der USA könnte Denver das Verbot von Pilzen mit Rausch­wir­­kung lockern. Bei einem Referendum in der Großstadt im Bundesstaat Colorado sprach sich vorgestern nach bisher vorläufigen Ergebnissen eine knappe Mehrheit für eine ent­sprechen­­de Änderung der Regelungen zu halluzinogenen Pilzen aus. Das Endergebnis der Abstimmung soll in einer Woche feststehen.

Landesweit sind die „Magic Mushrooms“ seit fast 50 Jahren verboten. Durch die Maßnah­me in Denver sollen die Rauschpilze nun zwar nicht legalisiert werden. Doch soll die ört­liche Polizei der Verfolgung des Konsums und privaten Besitzes der Pilze durch Bürger im Alter ab 21 Jahren als mindere Priorität behandeln.

Der Rocky-Mountains-Staat Colorado spielt eine Vorreiterrolle bei der Entkriminalisierung von Drogen in den USA. 2012 waren Colorado und der Westküstenstaat Washington die ersten beiden US-Bundesstaaten, deren Bürger bei Referenden für die Legalisierung von Marihuana stimmten. © afp/aerzteblatt.de

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