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Uniklinik Schleswig-Holstein nutzt Online-Gesund­heitskonto

Montag, 13. Mai 2019

/Syda Productions, stock.adobe.com

Kiel – Patienten des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein können ihre Daten bei ihrer Entlassung digital über das Online-Gesundheitskonto, eine elektronische Patienten­akte, „mitnehmen“. Der Service sei gut angelaufen, sagte ein Sprecher des Klinikums kürz­lich.

In den ersten drei Wochen hätten 1.550 überwiegend stationäre Patienten diese Möglich­keit genutzt. Die Daten stehen nicht nur dem Patienten selbst in seinem Online-Gesund­heitskonto des Medizintechnikunternehmens Vitabook zur Verfügung; er kann diese auch für seine weiterbehandelnden Ärzte freigeben.

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Das Klinikum befragt jetzt Patienten bei der Aufnahme, ob sie ein Online-Gesundheits­konto haben wollen. Das kostenlose Angebot stehe sowohl den gesetzlich als auch den privat versicherten Patienten zur Verfügung, erläuterte der Vorstandschef des Klinikums, Jens Scholz.

Das Online-Gesundheitskonto ist eine elektronische Patientenakte, die ausschließlich dem Patienten gehört und selbstbestimmt von ihm verwaltet wird. Der Nutzer kann auf Computer, Tablet oder Smartphone alle Gesundheitsdaten von Röntgenbildern über Befunde bis zu Laborberichten speichern.

Das gilt auch für Allergien, Impfstatus, einzunehmende Medikamente oder Dokumente wie Patientenverfügungen. Ein Not­fall­daten­satz kann ebenfalls hinterlegt werden. Das Universitätsklinikum ist der einzige Maximalversorger in Schleswig-Holstein und zählt jährlich rund 500.000 Patienten. © dpa/aerzteblatt.de

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