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Ausland

Ebola im Kongo: EU stellt fünf Millionen Euro für humanitäre Hilfe bereit

Montag, 13. Mai 2019

/dpa

Brüssel – Die Europäische Union (EU) stellt weitere fünf Millionen Euro für humanitäre Hilfe in der Demokratischen Republik Kongo bereit. Der Ebolaausbruch sei nach wie vor eine „ernsthafte Bedrohung“, sagte der EU-Kommissar für humanitäre Hilfe, Christos Styli­anides, in Brüssel. Es müsse alles darangesetzt werden, die Epidemie einzudämmen. Zu­dem müssten die Hilfskräfte ihre Arbeit ohne Androhung von Gewalt verrichten können.

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Bei der Bekämpfung von Ebola im Land traten der EU-Kommission zufolge eine Reihe „ernsthafter und anhaltender Herausforderungen“ zutage wie die hohe Mobilität der Be­völkerung, die schwachen Gesundheitsstrukturen und die mangelnde Akzeptanz der Men­schen für Maßnahmen zur Verhütung von Ansteckungen. Hinzu komme, dass der Konflikt in den betroffenen Gebieten anhalte und gewalttätige Angriffe auf Ebola-Behandlungs­zentren und Einsatzteams verübt würden.

Insgesamt hat die EU 17 Millionen Euro seit 2018 zur Bekämpfung des Virus in der Re­gion aufgewendet. Damit wurden unter anderem Experten und medizinische Ausrüstung bereitgestellt, die Entwicklung von Ebola-Impfstoffen und -Therapien sowie der Gesund­heitssektor des Landes unterstützt.

Es ist der bisher größte Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo. Der EU-Kommission zufolge sind mittlerweile mehr als 1.000 Menschen an der Epidemie gestorben.

© kna/aerzteblatt.de

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