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Erfolgreicher Auftakt für nationale Forschungsdaten­infrastruktur

Mittwoch, 22. Mai 2019

/Gorodenkoff, stockadobecom

Bonn – Die geplante Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) soll als Koope­rationsprojekt verschiedener Wissenschaftsakteure entstehen. Das berichtet die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) nach der ersten NFDI-Konferenz Mitte Mai in Bonn.

Die geplante NFDI soll die Datenbestände von Wissenschaft und Forschung syste­ma­tisch erschließen, sichern und zugänglich machen sowie national und international verbreiten. „Sie soll in einem wissenschaftsgeleiteten Verfahren als vernetzte Struktur eigeninitiativ agierender Konsortien aufgebaut werden“, erläuterte die DFG.

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„Die Kommunikation zwischen den Konsortien ist bei der Förderung der NFDI von ganz besonderer Bedeutung“, unterstreicht der Vorsitzende eines entsprechenden Experten­gremiums, der DFG-Vizepräsident Frank Allgöwer.

Bund und Länder werden von 2019 bis 2028 den Aufbau und Betrieb einer NFDI mit bis zu 90 Millionen Euro pro Jahr fördern. Die DFG ist dabei unter anderem für die wissenschafts­geleitete Begutachtung und Bewertung von Konsortienanträgen verantwortlich.

Diese Konsortien sind auf langfristige Zusammenarbeit angelegte Zusammenschlüsse von Nutzenden und Anbietern von Forschungsdaten und umfassen unter anderem Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Ressortforschungseinrich­tungen und Akademien. Sie sind in der Regel nach Fachgruppen beziehungsweise Methoden organisiert und haben zum Ziel, den Zugang zu und die Nutzung der für sie relevanten Forschungs­daten zu gewährleisten und nachhaltig zu gestalten.

Laut DFG ist die Arbeit an der NFDI erfolgreich gestartet. Im Juni soll die erste Aus­schreibung für die Förderung von NFDI-Konsortien erscheinen, damit diese ihre Arbeit an der Dateninfrastruktur zügig aufnehmen können. © hil/aerzteblatt.de

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