NewsVermischtesRegen führt zu Evakuierungen im Klinikum Helmstedt
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Regen führt zu Evakuierungen im Klinikum Helmstedt

Dienstag, 21. Mai 2019

/dpa

Helmstedt/Göttingen – Nach heftigen Regenfällen sind gestern in einem Krankenhaus in Helm­stedt die Intensivstation und der Kreißsaal geräumt worden. Nach Angaben der Feuer­wehr waren sechs Menschen betroffen – drei Frauen aus der Entbindungs­sta­tion und drei Intensivpatienten. Sie wurden gestern Abend aus dem Helios-Klinikum in andere Kranken­häuser verlegt, wie die Feuerwehr mitteilte.

Zunächst hieß es, die Decke des Kreißsaals sei nach ersten Erkenntnissen einge­stürzt, nach­dem sich auf dem Dach des Klinikums wegen eines verstopften Fallrohrs Regen­wasser ge­staut hatte. Das korrigierte das Klinikum jetzt.

Anzeige

Eine Sprecherin erklär­te in einer ersten Schadenbilanz, dass Deckenplatten aufge­weicht und abgebrochen seien. Der Kreißsaal sei aber davon nicht betroffen gewesen. Es handele sich um ein Behandlungszimmer, das zur Station der Gynäkologie und Geburtshilfe gehöre. „Daraufhin haben wir vorsorglich die Patientinnen der Station in andere Bereiche des Hauses verlegt“, heißt es in der Klinik-Mitteilung.

Auf einer anderen Station des Krankenhauses habe es einen Rohrbruch gegeben. Patien­ten aus der Station darunter seien wegen der Durchnässung der Leichtbau­decke in­tern verlegt worden. Zwei beatmete Intensivpatienten wurden der Sprecherin zufolge in ein ande­res Krankenhaus verlegt.

Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers wurde das Krankenhaus bei der Leitstelle abgemeldet, damit keine weiteren Notfälle dort eintreffen. Rund 150 Rettungskräfte waren ihm zufolge im Einsatz. Heute teilte das Krankenhaus mit, dass die Klinik wieder wie üblich von den Rettungsdiensten angefahren werden könne.

Auslöser des Wasserschadens war demnach Tief „Axel“, das in vielen Regionen Deutschlands heftige Regenfälle brachte. So fielen in Teilen Baden-Württembergs bis zu 70 Liter Regen pro Quadratmeter binnen 24 Stunden. In Hessen und Nordrhein-West­fa­len waren es in sechs Stunden teilweise bis zu 50 Liter Regen. © dpa/afp/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

9. Juli 2020
Berlin – Ein wissenschaftliches Beratergremium der Bundesregierung hat deren eher kurzfristig ausgerichtetes Konjunkturpaket in der Coronakrise als klimapolitisch ungenügend kritisiert. Die durch das
Regierungsberater kritisieren Konjunkturpaket mit Blick auf den Klimaschutz
7. Juli 2020
Moskau – Klimaforscher sind besorgt wegen der in Sibirien und im äußerten Osten Russlands wütenden Waldbrände und Rekordtemperaturen. Allein im Juni hätten die Brände geschätzt 59 Megatonnen
Forscher besorgt wegen Bränden und Temperaturrekorden in Sibirien
1. Juli 2020
New York – Angesichts der fortschreitenden Klimakrise macht Deutschland einen Vorstoß für ein entsprechendes Frühwarnsystem bei den Vereinten Nationen (UN). Die UN müsse in die Lage versetzt werden,
Deutschland will UN-Frühwarnsystem für Kampf gegen Klimakonflikte
22. Juni 2020
Halle/Brüssel – Im Kampf gegen den Klimawandel sprechen sich die deutschen Wissenschaftsakademien für einen einheitlichen und stabilen Preis für jeglichen Ausstoß von Kohlendioxid in Europa aus. Ein
Klimaschutz: Wissenschaftler für allgemeinen CO2-Preis in Europa
11. Mai 2020
Berlin − Die Unionsfraktion bremst die Klimaschutzambitionen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aus. Merkel hatte sich kürzlich in ihrer Rede beim Petersberger Klimadialog hinter die
Unionsfraktion bremst Merkels Klimaschutzambitionen aus
6. Mai 2020
Wageningen − Wenn der Ausstoß der Treibhausgase nicht gemindert wird, könnten in 50 Jahren 3,5 Milliarden Menschen unter großer Hitze leiden. Sie würden in Gebieten leben, in der die jährliche
Ein Drittel der Weltbevölkerung könnte 2070 unter großer Hitze leiden
4. Mai 2020
Berlin – Beim ersten Onlineparteitag der Grünen haben die Vorsitzenden Annalena Baerbock und Robert Habeck am vergangenen Samstag in der Coronakrise den Schwerpunkt auf soziale Fragen, Klimaschutz und
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER