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Vermischtes

Polleninformations­netzwerk startet in Bayern

Mittwoch, 22. Mai 2019

/dpa

München – Im Freistaat gibt es seit heute Echtzeit-Informationen zum Pollenflug. Von einer „neuen Ära“ sprach Ge­sund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml (CSU) zum Start des neuen elektronischen Polleninformationsnetzwerk (ePIN). Es könne aktuellere und genauere Echtzeitdaten zum Pollenflug in Bayern liefern.

Dies sei für die mehr als zwei Millionen Menschen im Freistaat mit Allergien und Über­empfindlichkeiten wichtig. „Denn nur wer weiß, welche Pollen wann und wo fliegen, kann wichtige Vorsorgemaßnahmen ergreifen und auch seine Medikamente zielgenau einnehmen“, so Huml.

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Das neue Messsystem verfügt über acht Standorte in ganz Bayern. Alle drei Stunden soll ein Computer die dort gefundenen Pollen auswerten und so präzise Vorhersagen für den gesamten Freistaat ermöglichen.

Ein Jahr lang waren das neue System getestet und die besten Standorte ermittelt wor­den. Allergiker können die Informationen auf zwei Webseiten des Gesundheits­minis­te­riums einsehen.

Einem Entwickler des ePIN zufolge ist das Pollenmessnetz das weltweit erste auto­matische. Auch der Deutsche Allergie- und Asthmabund bestätigt, dass Bayern deutschlandweit Vorreiter ist. Bisher würden die Pollen nur alle fünf Tage von Hand gezählt, sagte der Direktor des Zentrums Allergie und Umwelt der Technischen Uni­versität München, Carsten Schmidt-Weber. Das neue System bezeichnete er als „Meilenstein“. © dpa/aerzteblatt.de

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