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Ärzteschaft

Neue Notfalldienstpraxis in Münster

Montag, 27. Mai 2019

/dpa

Münster – In Münster eröffnet eine neue allgemeine Notfalldienstpraxis. Patienten können sich ab dem 5. Juni mit dringlichen Beschwerden außerhalb der Praxis­öffnungs­zeiten an die Einrichtung am St.-Franziskus-Hospital wenden. Zusammen mit der bereits bestehenden Praxis an der Raphaelsklinik haben die Münsteraner somit künftig zwei Anlaufstellen für den ärztlichen Bereitschaftsdienst.

„Gemeinsam mit dem St.-Franziskus-Hospital ist es uns gelungen, nicht nur eine zweite allgemeinmedizinische Notfalldienstpraxis, sondern auch eine weitere Portal­praxis in Münster einzurichten“, erläuterte Hendrik Oen, Leiter der KVWL-Bezirksstelle Münster. Für die Patienten bedeute dies, dass der ärztliche Bereitschafts­dienst und die Klinik-Notaufnahme künftig an einem gemeinsamen Empfang vereint seien.

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Während somit akute Notfälle unmittelbar an die Notaufnahme weitergeleitet würden, versorge der Notfalldienst der niedergelassenen Ärzte Patienten mit nicht lebensbe­drohlichen Beschwerden in der Notfalldienstpraxis.

Klaus Abel, Geschäftsführer des St.-Franziskus-Hospitals, sieht darin Vorteile für alle Beteiligten. Neben den Patienten profitierten auch die niedergelassenen Ärzte und die Krankenhausärzte von der neuen gemeinsamen Portalpraxis.

Patienten müssten im Ernstfall nicht mehr recherchieren, welcher Arzt Dienst habe und wo sich dessen Praxis befinde. Darüber hinaus werde die Notfallaufnahme des Hospitals von Fällen entlastet, die ambulant behandelt werden könnten und sollten.

Das Krankenhaus stellt daher Räume für die Praxis zur Verfügung und ermöglicht die Nutzung der Infrastruktur wie Labor oder Röntgen. © hil/aerzteblatt.de

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