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Ausland

Eltern von Komapatient gehen gegen leitenden Arzt vor

Dienstag, 28. Mai 2019

/dpa

Reims – Die Eltern des Komapatienten Vincent Lambert gehen gegen das Kranken­haus und den leitenden Arzt ihres Sohnes wegen unterlassener Hilfeleistung vor. „Es ist ein Weckruf“, sagte einer ihrer Anwälte, Jean Paillot, französischen Medienbe­rich­ten zufolge gestern Abend.

Am Morgen des 20. Mai war die Behandlung von Lambert gestoppt worden, obwohl noch eine Entscheidung des UN-Ausschusses für die Rechte von Menschen mit Be­hin­derungen ausstand. Nach einer Gerichtsentscheidung am Abend des 20. Mai war die Behandlung wieder aufgenommen worden. Die Eltern Lamberts fordern die Verle­gung ihres Sohnes in ein Krankenhaus, das auf Wachkomapatienten spezialisiert ist.

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Der 42-jährige Lambert liegt seit einem Motorradunfall 2008 in einer Art Wachkoma. Ein französisches Ärzteteam hatte entschieden, die künstliche Ernährung des früheren Kran­kenpflegers am 20. Mai zu beenden.

Während seine Frau den Schritt befürwortet, wollten seine katholischen Eltern dies ver­hin­­dern und haben dazu auch internationale Instanzen angerufen. Darunter war auch der UN-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen. © kna/aerzteblatt.de

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rp__bt
am Dienstag, 28. Mai 2019, 22:06

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...wenn ideologische oder religiöse Verblendung vor Realismus und Humanität geht.
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