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Medizin

Millionen Kinder und Jugendliche in Europa nicht ausreichend gegen Masern geimpft

Mittwoch, 29. Mai 2019

/dpa

Stockholm – Die Masernepidemie, die seit 2016 in Europa (EU/EAA) zu mehr als 44.000 (gemeldeten) Erkrankungen mit 84 Todesfällen geführt hat, ist nach Einschätzung des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) noch nicht vorüber, da schätzungsweise 4,5 Millionen Kinder und Jugendliche, die nach 1999 geboren wurden, nicht (ausreichend) geimpft wurden.

Die Impfmüdigkeit hat in den letzten Jahren in Europa stark zugenommen. Erreichten im Jahr 2007 noch 14 von 31 Ländern des europäischen Wirtschaftsraums (EU/EAA) die von der Welt­gesund­heits­organi­sation geforderte Impfquote von 95 % für beide Impfungen, so waren es 10 Jahre später gerade einmal 4 Länder. Die Folgen sind bekannt. Die Zahl der Erkrankungen ist seit 2016 deutlich angestiegen und ein Ende der Epidemie ist derzeit nicht abzusehen.

Zwischen dem 1. Januar 2016 und dem 31. März 2019 wurden aus den EU/EAA-Staaten 44.074 Erkrankungen gemeldet. Die meisten aus Rumänien (17.850 mit 59 Todesfällen) gefolgt von Italien (9.277 mit 13 Todesfällen), Frankreich (4.138 Erkrankungen mit 4 Todesfällen und Deutschland (2.093 Erkrankungen mit einem Todesfall). Bezogen auf die Bevölkerung gab es die meisten Erkrankungen in Rumänien (283,4 auf eine Million Einwohner), Griechenland (101,8/Mio.) und Italien (51,5/Mio.). Deutschland ist hier auf Rang 15 mit 8,3 Fällen auf eine Million Einwohner.

Entscheidend für die weitere Entwicklung ist die Zahl der Menschen mit fehlender Immunität. Das sind vor allem Kinder und Jugendliche. Das ECDC schätzt, dass 4,64 Millionen Europäer unter 20 Jahren nicht ausreichend geschützt sind. Die meisten kommen aus Italien (1,135 Millionen), gefolgt von Großbritannien (600.000), Frankreich (565.000) und Deutschland (418.000).

In den letzten 10 Jahren ist das mittlere Erkrankungsalter von 10 auf 17 Jahre angestiegen. Aber auch Erwachsene im Alter von über 20 Jahren können sich anstecken, wenn sie nicht geimpft sind und keine natürliche Immunität aus der Zeit vor 1970 haben. Der Anteil der Erwachsenen an den Masernkranken liegt inzwischen bei 35 %.

Am meisten gefährdet bleiben jedoch die Säuglinge, die keinen Antikörperschutz von der Mutter mehr haben und noch zu jung für eine Impfung sind. Diese Gruppe hat ein um den Faktor 44 erhöhtes Infektionsrisiko und fast die Hälfte aller Todesfälle (38 von 84) entfällt auf diese Gruppe (auch wenn die Case-Fatality-Rate mit etwas über 0,6 % insgesamt gering ist).

Aufgrund der großen Reiselust der Europäer mit jährlich fast einer halben Million Flugreisen ins Ausland besteht eine erhöhte Ansteckungsgefahr im Urlaub. Der Anteil der aus dem Ausland importierten Infektionen liegt laut ECDC bei 4,1 %. Fast die Hälfte wurde bei Reisen in ein anderes Land von EU/EAA erworben. © rme/aerzteblatt.de

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Avatar #759489
MITDENKER
am Mittwoch, 5. Juni 2019, 15:15

OPEN PETITION HITPARADE

PS: Sehr aufschlussreich: Von ALLEN PETITIONEN auf Open Petition - Preisfrage... welche ist auf Platz 1 mit den meisten Unterschriften?? Hier die Lösung:
https://www.openpetition.de/?status=in_zeichnung
Avatar #759489
MITDENKER
am Montag, 3. Juni 2019, 14:17

PETITIONEN

Klar, KuhnJ versucht mal wieder offizielle Zahlen kleinzureden, weil sie ihm nicht in den Kram passen. Die 138.000 sind so viele weil das Thema JETZT aktuell ist u. in den Schlagzeilen. Es gab immer mal wieder Anläufe gegen die Impfpflicht, da war sie gerade nicht aktuell. Und die Bundestagspetitionen sind für einen Unterzeichner viel aufwändiger, da muss man sich ein wenig auskennen u. deutlich mehr Nerven u. Zeit für die Anmeldung etc. haben.
Man könnte auch die Frage stellen, warum eine Bundestagspetition FÜR die Einführung der Impfpflicht bis 14 Jahre mit müden 573 Unterzeichnern endete :-).

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2018/_07/_03/Petition_82092.nc.html

...und daraus schlussfolgern, dass die Impflicht-Befürworter viel...., nein, das wäre statistischer Schmarrn, wie wir hier in Bayern sagen.
Avatar #760038
Eigenrechercheistbesser
am Montag, 3. Juni 2019, 12:21

Soll das jetzt heissen, dass diese Petition irrelevant geworden ist?

@ KuhnJ: Was sind Sie im Hauptberuf? Komiker?

Mehr als 138.000 Menschen haben inzwischen diese Petition unterschrieben, und nur weil diese Petition bei Open Petition läuft und nicht direkt über die Bundestagsseite ist Sie gleich nichts mehr wert? Und Sie, der Sie sich, aber sowas von deutlich, als Impfbefürworter heraus kristallisiert haben, wollten Sie jetzt aufgrund der Tatsache nicht unterschreiben, weil Ihnen der Initiator nicht zusagt?
Ich hätte diese Petition auch unterstützt, wenn Sie von irgendeiner politischen Partei initiiert worden wäre, aber außer der lächerlichen AfD, welche sich nur später an dranhing um sich vielleicht mit den Lorbeeren zu schmücken, sind alle anderen Blockparteien mindestens genauso lächerlich, da Sie sich alle auf Linie gebracht für die Impfpflicht einsetzen...

Es interessiert keine alte Sau, warum die Petition beim Bundestag nur "3500" Unterzeichner gefunden hat...Wichtig ist, dass das dieses Thema nicht annähernd so klein ist, wie Sie es gerne hätten...

Machen Sie sich doch nicht lächerlich...
Avatar #103488
KuhnJ
am Sonntag, 2. Juni 2019, 17:59

Petitionen

Bei Open Petition gibt es immer wieder mal hohe Unterzeichnerzahlen. Die gegen (!) die Verschärfung des Waffenrechts hat auch schon 45.000.

Und Sie werden es nicht glauben: Hätte ein seriöser Verband statt der homöopathisch-anthroposophischen "Ärzte für individuelle Impfentscheidung" die Sache bei Open Petition auf den Weg gebracht, hätte ich auch unterzeichnet. Andere Impfpflichtkritiker auch. Dann wären es noch mehr als 135.000. Ich sage ja, die Impfgegner schaden der vernünftigen Kritik an der geplanten Impfpflicht nur.

Was mich interessieren würde: Warum hat die beim Bundestag direkt angemeldete Petition gerade mal 3.500 Unterzeichner gefunden?
Avatar #759489
MITDENKER
am Sonntag, 2. Juni 2019, 10:55

LAUTE IMPFBEFÜRWORTER

Laute Impfbefürworter
Auch in dieser Kommentarspalte versuchen wieder die immer gleichen Impfbefürworter, das Bild zu prägen. Eine aktuelle Petition liegt schon bei ca. 135.000 Unterzeichnenden. Die Irrationalität der Impfmaximalisten hat der vernünftigen Kritik an der geplanten Impfpflicht nur geschadet. Hier der Link zur Petition, die KuhnJ natürlich geflissentlich verschweigt (Ich habe mir erlaubt, seinen Text ein wenig abzuwandeln, er eignet sich perfekt zur "Umdrehung" des Arguments):

https://www.openpetition.de/petition/online/deutschland-braucht-keine-impfpflicht

Ok, Platzhirsch KuhnJ meint er hätte mit SEINEN Statistiken die unumstössliche Wahrheit gepachtet und beruft sich auf seine "Wissenschaftlichkeit". Dabei sind nur wenige Statistiken unumstösslich; wie man weiß, kommt es auf die Interpretation an. Und welche man lieber weglässt (wie im aktuellen Petitionsbeispiel).

Was Practicus angeht: Die Eltern beim kinderärztlichen Notdienst so anzugehen, naja...
Zudem sind Kinder die dort landen eben die, denen auf die Schnelle nicht geholfen werden konnte. Und was können Eltern z.B. für eine allergische Reaktion wegen eines Bienenstichs oder Fieber das länger als 24 Stunden anhält oder Verletzungen?
"Google-Verbot" hätten einige Ärzte natürlich gerne, dann hätten sie wieder das Alleininterpretationsmonopol bei Krankheiten u. der "Götter-in-Weiß-Status" wäre weniger angekratzt.
Avatar #79783
Practicus
am Sonntag, 2. Juni 2019, 00:43

Hysterische Eltern mit hysterischen Kindern...

wenn die Eltern selbst ihre eigene "Spritzenangst" auf das Kind übertragen, kommt das dabei heraus! Aber kleinen Kindern Ohrlöcher stechen und Knaben beschneiden lassen ist ok????
Offensichtlich waren unsere Eltern Monster - die haben uns draussen spielen lassen und aufgeschlagene Knie waren völlig normal.
Sind die Kinder denn heute aus Zucker und müssen 24/7 gepampert und vor allen Unbilden dieser Welt geschützt werden?
Eltern mit kleinen Kindern sollten am besten Google-Verbot bekommen!
Avatar #771555
Rosenkohl
am Samstag, 1. Juni 2019, 13:05

mögliche Traumatisierung durch Impfung; viele Fälle trotz "offizieller Eliminierung"; Impfraten in D

Es würde wohl viel bringen, wenn wieder mehr offen darüber diskutiert würde, daß "unten" bei den einzelnen Familien schließlich das als Entschiedungsdruck ankommt, was "ganz oben" auf Ebene der WHO aufgebaut wird, dann an nationale Regierungen zurückgegeben wird, von da an subnationale Regierungen z.B. der Bundesländer, und Regierungsbezirke, Gesundheitsämter, Krankenhäuser und Arztpraxen, mit dem offziellen Ziel die Masern zu eliminieren. Nach einer starken Impfreaktion werden sich die Eltern halt denken, es müssen entweder Impfmasern, Impfmumps, Impfröteln oder Impfwindpocken gewesen sein, daher sei das Kind jetzt immun und eine zweite sei Impfung überflüssig. Ein Kind interpretiert eine Impfung u.U. als gewalttätigen Übergriff des Arztes, vor dem die Eltern es nicht beschützt haben. Auf diese empfundene Illoyalität kann das Kind dann mit Rückzug, "innerer Kündigung" oder Gekränktheit gegenüber den Eltern oder der Erwachsenenwelt reagieren. So eine Entwicklungsstörung wird dann wohl häufig wiederum als "Autismus" diagnostiziert.

Ideal wäre es, wenn Kinder nicht geimpft werden sobald sie eine deutliche Abwehrhaltung zeigen, bzw. in solchen Fällen erst dann geimpft werden, wenn sie denn Sinn der Impfung kognitiv verstehen können. Dies kollidiert allerdings mit den derzeitigen Empfehlungen von Impfungen im frühen Kindesalter, welche sowohl durch die Praxis früher Aufnahme in Gemeinschaftseinrichtungen als auch bei einigen Viren durch den Rückgang des erworbenen mütterlichen Nestschutzes motiviert sind.

In Griechenland, Litauen, Slovakai, Bulgarien, Tschechien, Luxemburg, Island, Irland, Österreich, Großbritannien sind die Masern laut Einschätzung der WHO seit 2017 offziell verschwunden. Gleichwohl haben diese Länder seit Anfang 2016 sämtlich höhere Maserninzidenzen als Deutschland, wo die Masern laut WHO seit 2018 wieder endemisch sein sollen. Seit 2016 sind mehr als 10% aller Masernfälle in Deutschland aus dem Ausland importiert worden, bei einem EU/EAA-Durchschnitt von 4,1%.

Die Impfrate in Deutschland zwischen 1980 und 2018 war laut ECDE historisch niedrig, sei gegenwärtig jedoch hoch. Der geschätzte Anteil nichtimmunisierter im Alter bis 20 Jahren liegt bei 2,9%, weit unter dem EU/EAA-Durchschnitt von 4,4%. Wobei ich bisher keinen Überblick gewonnen habe, wie genau die ECDE die Immunisierungsraten im einzelnen geschätzt hat. Offenbar wurden von Land zu Land völlig verschiedene Datenerhebungn zugrunde gelegt, unterschiedliche Schätz-Methoden angewandt, teilweise nur die 1. Impfung oder nur die 2. Impfung berücksichtigt, oder wurde auch auf Einsprüche der jeweiligen Regierungen reagiert.

Die im ECDE-Bericht auf S.7 angegebene Rate von 78% Ungeimpften an den Erkrankrankten für EU/EAA liegt deutlich über der sich aus Abbildung 2, Epid.Bull. 33/2019, S. 327 für die Zeit von 2016 bis 30.Juni 2018 ergebende Rate von ca. 70% für Deutschland, was erneut auf eine überdurchschnittliche Immunisierung in Deutschland hindeutet.
Avatar #103488
KuhnJ
am Samstag, 1. Juni 2019, 08:33

Laute Impfgegner

Auch in dieser Kommentarspalte versuchen wieder die immer gleichen Impfgegner, das Bild zu prägen, sie sind aber nur eine kleine, laute Minderheit. Eine Bundestagspetition dieser Leute gegen die Impfpflicht ist übrigens gerade kläglich gescheitert: 3.544 Unterzeichner bei einem Quorum von 50.000. Ihre Irrationalität hat der vernünftigen Kritik an der geplanten Impfpflicht nur geschadet.
Avatar #79783
Practicus
am Freitag, 31. Mai 2019, 22:31

@Pro-Natur

Genau so ist es! Setzen Sie sich mal ein paar Stunden beim kinderärztlichen Notdienst dazu - und sprechen mal mit den Ärzt*innen, die dort arbeiten! Wenn Sie danach noch der gleichen Meinung sind, reden wir weiter
Avatar #79783
Practicus
am Donnerstag, 30. Mai 2019, 23:44

Kleine Anmerkung

Die beklagten Imfpflücken enstehen ja nicht durch die ohnehin nicht erreichbaren, ideologisch geprägten Impfgegener, sondern durch ein "Verschusseln" der zweiten Impfung! Da ist das Kind bei der Vorsorgeuntersuchung zufällig erkältet und der neue Termin für die Impfung wird vergessen, oder die Vorsorgeuntersuchung unterbleibt, oder der Impfpass wird vergessen oder oder...
Manche Eltern interpretieren ja die ganz normale Reaktion des Organismus auf die ersten Impfungen fälschlich als "schwere Krankheit" und gehen von einer nicht vorhandenen "Unverträglichkeit" aus...
Avatar #771555
Rosenkohl
am Mittwoch, 29. Mai 2019, 19:38

Ohne Nestschutz kann bereits geimpft werden

Der Satz "Am meisten gefährdet bleiben jedoch die Säuglinge, die keinen Antikörperschutz von der Mutter mehr haben und noch zu jung für eine Impfung sind" ist unsinnig.

Denn ein Kind hat entweder keinen Nestschutz mehr, oder es ist zu jung für eine Impfung, beides schließt sich gegenseitig gerade aus. Bloß ist es nicht einfach festzustellen, wann dieser Zeitpunkt des Verschwindens des Nestschutzes jeweils eintritt. Daher wird von der STIKO empfohlen, beim Eintritt in eine Gemeinschaftseinrichtung auf jeden Fall einmal zu impfen, auch schon vor dem 11. Lebendsmonat. In Deutschland gibt es seitdem relativ wenig Masernfälle bei Säuglingen und nur noch sehr wenig Todesfälle durch Masern in diesem Alter, oder durch im Säuglingsalter verursachte SSPE. In anderen Ländern werden erste und zweite Impfung jedoch teilweise viel später empfohlen.
Avatar #771555
Rosenkohl
am Mittwoch, 29. Mai 2019, 19:20

1000 mal mehr Flugreisen; relative Herdenimmunität in Deutschland

Ca. eine halbe Milliarede internationale Flugreisen, nicht eine halbe Million ist gemeint, also ca. 1000 mal soviel.

Die niedrige Rate von unter 1 Fall pro 100 000 Einwohnern zeigt, daß in Deutschland relative Herdenimmunität nach wie vor besteht. Deutschland als zentrales Reiseland in Europa kann halt seine Grenzen für die Bürger der Nachbarländer nicht einfach schließen, weshlab stets neue Fälle aus den Hauptausruchsländern wie Ukraine, Serbien, Romänien, Griechenland, Frankereich Italien usw, importiert werden können. Hinzu kommt die Gruppe der Anthroposophen mit einer relativ niedrigen Impfrate. Von diesen Gruppen abgesehen ist die allgemeine Impfrate in Deutschland offenbar vollkommen hinreichend zur Erhaltung der langjährigen relativen Herdenimmunität.
LNS

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