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Politik

AOK-Rabattverträge ermöglichen Einsparungen in Millionenhöhe

Freitag, 31. Mai 2019

/monropic, stockadobecom

Berlin – Durch den Abschluss von Arzneimittelrabattverträgen hat die AOK-Gemein­schaft im vergangenen Jahr 1,79 Milliarden Euro weniger für Medikamente ausgege­ben – und damit diesen Kostenblock im Vergleich zu 2017 nochmals um 0,13 Milliar­den Euro reduziert. Die Erlöse aus den Arzneimittelrabattverträgen für Generika sind dem AOK-Bundesverband zufolge vor allem innovative regionale Gesundheitsange­bote geflossen.

Zugleich teilte die Krankenkasse mit, dass zum 1. Juni weitere Verträge für 117 Wirk­stoffe und Wirkstoffkombinationen in Kraft treten werden. Dazu zählen unter anderem der Magensäurehemmer Omeprazol, der Cholesterinsenker Simvastatin, die Schmerz­­mittel Diclofenac und Tramadol sowie mehrere Blutdrucksenker.

Die Tranche XXI ersetzt laut AOK auslaufende Verträge, beinhaltet aber auch Wirk­stoffe und Wirkstoffkombinationen, die zum ersten Mal ausgeschrieben wurden. Insge­samt decken die Verträge, an denen 35 Pharmaunternehmen oder Bietergemein­schaf­ten beteiligt sind, ein jährliches Umsatzvolumen bei allen AOKs von rund 2,3 Milliarden Euro ab.

„Unsere Arzneimittelrabattverträge sind sie die Basis für eine gute regionale Versor­gung", unterstrich der Vorstandsvorsitzende der AOK Baden-Württemberg und Chef­verhandler, Christopher Hermann. © hil/sb/aerzteblatt.de

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