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Universität Bielefeld gründet „Centre for ePublic Health Research“

Mittwoch, 5. Juni 2019

/sergiophoto, stockadobecom

Bielefeld – Ein neues Institut der Universität Bielefeld soll untersuchen, wie digitale Technologien im Gesundheitswesen entwickelt, erprobt und angewendet werden. „Die Gesellschaft wird immer älter, gleichzeitig nehmen chronische Krankheiten zu“, sagte der Leiter des neuen „Centre for ePublic Health Research“, Christoph Dockweiler. Das führe zu einem erhöhten Bedarf an gesundheitlicher und pflegerischer Versorgung, besonders im ländlichen Raum. Deswegen würden auch digitale Technologien im Gesundheitswesen immer wichtiger.

An dem Institut untersuchen Wissenschaftler, wie gut digitale Technologien im Ge­sund­­heitswesen funktionieren und wie sich Anwendungen verbessern lassen. Sie analysieren zum Beispiel, wie wirksam digitale Strategien in der Prävention und Ver­sorgung für verschiedene Zielgruppen sind, ob Nutzer bestehende Technologien akzeptieren und welche rechtlichen und ethischen Herausforderungen sich daraus ergeben.

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„ePublic Health betrifft ganz verschiedene Bereiche, von Medizin, Soziologie und Technik bis zu Recht, Ethik und der Frage, wie wir den politischen Rahmen der Digita­lisierung gestalten. Umso wichtiger ist es, interdisziplinär zu forschen“, so Dockweiler.

Das „Centre for ePublic Health Research“ kooperiert daher mit verschiedenen Praxis­einrichtungen wie dem Evangelischen Klinikum Bethel, den Kliniken des Landschafts­verband Westfalen-Lippe, politischen Akteuren wie dem Landeszentrum für Gesund­heit und weiteren nationalen sowie internationalen Forschungseinrichtungen. Ange­siedelt ist das Institut an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld. © hil/aerzteblatt.de

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