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Insolvente Via-Salus-Gruppe gibt Frankfurter Klinik ab

Montag, 3. Juni 2019

Frankfurt/Dernbach – Für alle Kliniken der insolventen Katharina Kasper ViaSalus GmbH sind Zukunftslösungen gefunden worden. Das St. Elisabethen-Krankenhaus in Frankfurt-Bokenheim ist zum 29. Mai in die Artemed Klinikgruppe übergegangen, wie ViaSalus heute in Dernbach mitteilte.

Für alle übrigen Kliniken sei die Fortführung innerhalb der Gruppe beschlossen wor­den. Artemed verfüge „über eine langjährige Erfahrung in der erfolgreichen wie glei­cher­­ma­ßen behutsamen Übernahme von Häusern mit kirchlicher Tradition“, so der Träger. Seit rund vier Monaten dauert ein Eigenverwaltungsverfahren an.

Die Katharina Kasper ViaSalus Gesellschaft mit Sitz in Dernbach im Westerwald ist Trä­ger von fünf Krankenhäusern, vier Medizinischen Versorgungszentren, 13 Senio­renzent­ren, mehreren Einrichtungen zur ambulanten Seniorenhilfe und Tagespflege sowie vier Ausbildungsstätten für Gesundheits- und Pflegeberufe.

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Das in Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen tätige Klinikunternehmen mit rund 3.200 Mitarbeitern ist im Besitz der katholischen Ordensgemeinschaft Dern­bacher Schwestern.

Die Artemed Gruppe mit Sitz im oberbayerischen Tutzing ist nach den Angaben ein mittelständisch geprägtes Gesundheitsunternehmen mit über 4.500 Mitarbeitern, dem unter anderem 13 Krankenhäuser in ganz Deutschland angehören. © kna/aerzteblatt.de

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Avatar #79783
Practicus
am Montag, 3. Juni 2019, 23:29

Warum bloß?

Da geben sich die Politik und die Krankenkassen alle Mühe, die politisch nicht umsetzbare Schließung überzähliger Krankenhäuser über die anhaltende Unterfinanzierung durch die Hintertür via Pleite zu bewirken, und da schießt die kirchennahe Artemed quer...
Nur die Schließung überzähliger Krankenhäuser beseitigt den Ärzte- und Pflegekräftemangel bei ALLEN!
Dann braucht auch niemand mehr die Notaufnahme zur Erzeugung profitabler Kurzliegefälle
LNS

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